GEDANKEN ZUM VOLKSTRAUERTAG IM NOVEMBER (I) .... Mahnung!
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Relikt am Monte Piano ...
Der kommende November ...
ist ein Monat, der zwischen Herbst und Winter steht.
Ein Monat wie geschaffen, zur Mahnung und zum Gedenken an die vielen Toten und Vermissten beider Weltkriege. Es ist aber auch ein Monat und ein Tag der Abmahnung, an alle Verantwortlichen dieser Erde, dass sie dafür sorgen, das solche schrecklichen Kriege, egal wo immer, nie mehr stattfinden werden.
(Wilfried Bauer)
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Hallo Willi,
Du sprichst mit Deinen Beitrag, eine wie ich glaube gerade auch in unserer Zeit, sehr wichtige Sache an.
Jeder getötete Soldat, jeder verhungerte und erfrorene Flüchtling, in unvergleichlicher Weise aber jeder Mann, jede Frau, jedes Kind, die wegen ihrer Herkunft, ihrer Rasse, ihres Geschlechts, ihrer Religion und aus keinem anderen Grund ermordet wurden, verlangen von uns, Gewaltherrschaft abzuwehren, Zivilcourage und Toleranz zu üben und den Krieg als Mittel der Politik zu ächten. Umfassende Friedensarbeit - das ist der ethische Auftrag der Ermordeten und Getöteten. Diesen Auftrag zu erneuern ist Sinn des Volkstrauertages. Der Krieg im Kosovo, die Anlässe für Scham und für Stolz, die sich an jedem deutschen November jähren, beweisen, wie klein die Schritte sind von Frieden zu Krieg, von ziviler Gesellschaft zu Gewaltherrschaft und Barbarei.
Wilfried Deine Gedanken passen nicht nur in diesen Monat, sondern allgemein in unser Leben, das zu sehr von Egoismus geprägt ist und man das ganze Leid auf der Erde vergißt. Mit Deinem Beitrag hast Du auch einen kleinen mosaikstein für den Aufbau des Friedens beigetragen. Wenn nur jeder, jeden Tag so ein kleines Steinlein dazu beiträgt, kann man den Frieden in der Welt und in seinem Umfeld erhalten.
Gruß Kurt
Danke Willi, dass du dieses sehr wichtige Thema aufgegriffen hast. Besser als es Johann kommentierte kann man es einfach nicht. Es ist nicht die Vergangenheit allein, die uns hier immer wieder aufs neue daran erinnert, wie grausam Kriege sein können, es ist in erster Linie der Mensch der sie auch durchführt. Neben vielen Millionen gefallener Soldaten war es überwiegend immer die Zivilbevölkerung die unter Kriegen zu leiden hatte. Daher ist es auch von großer Bedeutung dass wir in Deutschland und unmittelbarer Umgebung seit über 60 Jahren Frieden haben. Zum Leidwesen aller dürfen wir nicht übersehen, dass es in den 90 er Jahren einen Bosnienkonflikt gab, wo Menschen regelrecht abgeschlachtet wurden und das direkt vor unserer Haustüre. Das ging dann so weiter über Mazedonien und Kosovo wo tagtäglich Deutsche Soldaten im Rahmen der Friedenssicherung ihren Job machen und dabei dem Risiko ihr Leben zu verlieren ausgesetzt sind. Auch die Soldaten am Hindukusch dürfen wir nicht vergessen. So betrachtet ist der Volkstrauertag eigentlich ein Gedenktag für alle Nationen in denen Konflikte in Form eines Krieges ausgetragen werden. Wir sind uns dessen bewusst und das aus unserer Vergangenheit 2 er Weltkriege. Andere Staaten sind hier noch nicht so weit. Daher dir meinen speziellen Dank für deinen wertvollen Beitrag und das in der Hoffnung, dass sich Menschen miteinander beschäftigen sollten um jegliche Ziele zur Konfliktvermeidung voran zutreiben.
nicht schreiben ist so viel wie schweigen. Daher finde ich dass du neben den persönlichen Aspekten auch Grundsätzliches zu diesem Thema angegangen bist. Das kann man nicht oft genug erwähnen, denn der Volkstrauertag ist kein Heldengedenktag sondern eine Hinterlassenschaft zur Aufarbeitung unserer eigenen Geschichte. Danke Willi für deine Courage darüber zu berichten wobei ich ein Wort gerne umformulieren würde. Mache aus dem Wort Abmahnung eine Ermahnung denn so betrachtet ist es in alle Richtung offen und ermunternd sich gedanklich damit auseinander zusetzen.
Leben auf dem Friedhof
Ich lade Euch alle ein mit mir über den Blankenburger Friedhof zu gehen. Ich war dort am Wochenende und haben diesen Spaziergang sehr genossen, weil...
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