Freitag, der 17. Juli im Spiegelsaal Königsbrunn beim Fürsten der Finsternis

Fürst der Finsternis
Eigentlich hatte ich mir den Spiegelsaal ganz anders vorgestellt und war ziemlich überrascht von dem was ich da sah. Fast wie im Kino, war mein erster Gedanke als ich den kleinen Saal betrat. Gemütliche, rote Polstersessel, die sich in der langen Spiegelwand verdoppelten, hatte ich nicht erwartet. Die kleine Bühne mit Plakaten dekoriert, weckte schon jetzt meine Neugier. Wegen der großen Hitze an diesem Abend dachte ich an etwas zu trinken und wurde sofort auf die am hinteren Ende des Saales befindliche, kleine Bar aufmerksam, an der Getränke und Snacks angeboten wurden. Mit einem Drink in der Hand betrat ich die gleich neben der Bar befindliche Terrasse. In kleinen Sitzgruppen aus Korbgeflecht hatten sich bereits die ersten Besucher nieder gelassen und warteten gespannt auf das was da kommen sollte.

Und dann kam er, der Fürst der Finsternis. Elegant gekleidet und mit netten Sprüchen gegrüßte er das Publikum. Die Veranstaltung war eine Mischung aus Comedy, Parodie und Zauberkunst. Herr Martin Sierp verstand es überraschend gut, Menschen aus dem Publikum in sein Programm mit ein zu beziehen. Am besten gefiel er mir als Double von Karl Lagerfeld, das er gut beherrschte und sogar die Lispelstimme fehlte nicht. Bei seinen Zauberkunststücken, natürlich in einer makaberen Kostümierung, machte man sich Gedanken wie er das wohl angestellt hatte, Dinge verschwinden und an anderer Stelle wieder auftauchen zu lassen.

Leider war der Saal nicht ganz voll was wohl an der an diesem Abend herrschenden Hitze liegen konnte sodass der eine oder andere, der gerne gekommen wäre, sein kühles Bier lieber in seinem Garten genoss.
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