Das "Reich Gottes" ist mitten unter uns – Familiengottesdienst zum Abschluss der ökumenischen Kinder-Bibel-Woche in Königsbrunn

die Kinder erzählen was sie in der Kinder-Bibel-Woche erlebt haben
 
Pastoralreferent Albin Furch und Pfarrerin Elisabeth Knopf hielten gemeinsam den ökumenischen Familiengottesdienst
Königsbrunn: Martin-Luther-Haus | Fortsetzung zum Beitrag " Alle sind eingeladen ! – der dritte Tag der Kinder-Bibel-Woche" … http://www.myheimat.de/koenigsbrunn/kultur/alle-si...

Bis auf den letzten Platz war das Martin-Luther-Haus zum Abschlussgottesdienst der Kinder-Bibel-Woche besetzt. Pastoralreferent Albin Furch lies – mit tatkräftiger Unterstützung der vielen Mädchen und Buben – die drei erlebten Nachmittage der Kinder-Bibel-Woche "Jesus erzählt vom Reich Gottes" Revue passieren. Mit einer PowerPoint Präsentation, gespickt mit verschiedenen Fotos, beschrieben Furch und die Kinder den Gottesdienstbesuchern die erlebten Gleichnisse vom Senfkorn, dem Weinbergbesitzer und dem großen Festmahl. Geschichten rund um Neid, Rivalität, Unrecht, aber vor allem um Freundschaft, dem Wachstum, dem Wissen, dass keiner zu kurz kommt und dem Miteinander.

Rückblick:
Die beiden Schwestern Johanna und Sara aus dem Theaterstück nahmen die Kinder Tag für Tag auf ihre spannende Entdeckungsreise mit Jesus mit, in der er ihnen das "Reich Gottes" verständlicher und näher gebracht hat.
Die Geschichte mit dem anfangs winzig kleinen unscheinbaren Senfkorn, das – erst mal in die Erde gesät – heranwächst, immer weiter und weiter wächst und zu einer großen Staude wird. Aus einem mickrigen Winzling wird ein riesiges Wunder. Es trägt viel Kraft in sich, man muss nur warten können bis es wächst, gedeiht und groß wird. "Und so ist es auch mit Gottes Reich" erklärt Jesus. Auf den ersten Blick ist Gottes Reich klein und unscheinbar. Aber es ist da, es wächst und breitet sich aus.
Mit einem Flashmob aus Musik, Gesang und Bewegungen untermauerte das Kinder-Bibel-Wochen-Team wie etwas wachsen kann. Die Kinder und alle anderen Kirchenbesucher machten mit und erlebte so hautnah, wie aus etwas Kleinem Leisen etwas Großes Lautes werden kann.
Am zweiten Nachmittag erlebten die Schulkinder durch ein Mit-Mach-Theater das Gleichnis "Der Arbeiter im Weinberg". Letztendlich bewegte danach nicht nur Sara und Johanna die Frage "Was ist Gerechtigkeit", sondern auch alle Kinder. Zu guter Letzt kamen alle zu dem Schluss, dass bei Gott keiner zu kurz kommt. Er gibt jedem das was er braucht, unabhängig von seiner Leistung. Er ist barmherzig.
Am letzten Tag der Kinder-Bibel-Woche sahen die Kinder in dem Anspiel vom Gleichnis "Das große Festmahl", wir alle sind eingeladen, wir müssen die Einladung nur annehmen. So reihten sich in der Kirche alle Besucher – die Kinder, Geschwister und Eltern – rund um den Altar und waren beim großen Festmahl dabei. So meint Gott es natürlich auch: Alle sind eingeladen im Reich Gottes, jeder gehört dazu.



Sara und Johann waren natürlich auch heute beim Gottesdienst im Martin-Luther-Haus, hatten sogar ihre Freunde dabei. In dem kurzen Anspiel erlebten die Gottesdienstbesucher, dass Jesus alle Kinder im Reich Gottes willkommen heißt. Jesus segnete sie und Sara sagte ihm: "Bei dir ist es so, als ob ich mitten im Reich Gottes wäre, ist es denn schon da?" Jesus antwortet: "Auch wenn man das Reich Gottes nicht an äußeren Anzeichen erkennen kann, aber ja, es ist da, mitten unter euch."

So wie Jesus in dem Anspiel die Kinder segnete, segnete anschließend auch Pfarrerin Elisabeth Knopf, Herr Furch und weitere Assistenten alle Kinder im Gottesdienst. Mit viel Musik, erfülltem Kindersingen, Gebeten und Fürbitten ging mal wieder eine sehr bewegte Kinder-Bibel-Woche zu Ende. Zu guter Letzt erhielten alle Kinder noch einen Topfstecker für ihren selbst bemalten Blumentopf, den sie mitten in ihren gesäten und bereits gekeimten Senf stecken können.
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