Ich hatte die Gelegenheit den kleinen Ort Agfalva in Ungarn nahe der Grenze nach Österreich (Loipersbach im Burgenland) zu besuchen. Vom Ort aus besteht die Möglichkeit per Fuß über einen kleinen Grenzübergang nach Österreich zu gelangen. Ansonsten stellt das Dorf für den Kfz-Verkehr eine Sackgasse dar.
Das Dorfmuseum befindet sich in privater Hand in einem Anbau zum Haus. Mit den Fotos möchte ich eine kleine Reise in die Vergangenheit anbieten.
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..war bestimmt interessant, wie sich die Zeiten doch geändert haben. Habe noch so einen Herd mit Schiffchen in einer Garage stehen... vielleicht kann man ihn mal wieder wo einbauen.
@Ursula:
.. war es schon, die Küche bei den Fotos war so im Museums-Teil zu sehen, allerdings sah es in der Wohnung des Ehepaars auch nicht allzu moderner aus. Auch die Häuser und die Bauweise (Mischung zwischen alten und neuen Ziegeln) lassen auf den "unendlichen Reichtum" schließen. Man sieht im alten Ortskern auf jeden Fall die Armut die hier noch herrscht, bzw. mit wie wenig die Menschen hier zufrieden sind. Die Jungen gehen teilweise nach Österreich zum Arbeiten und verdienen dort für ungarische Verhältnisse ein gutes Geld.
Auf dem Fußweg zur österreichischen Grenze kommt man dann allerdings schon an diversen neuen Prunkbauten vorbei.
mfg
günther
ZU:
Ansonsten stellt das Dorf für den Kfz-Verkehr eine Sackgasse dar.
BERICHTIGUNG:
ungarisch: Agfalva / deutsch: Agendorf / kroatisch: Ogendorf,
DURCHFAHRT Richtung Schattendorf (dort gibt es auch schon eine grenzüberschreitende Straße für PKW und einen Radweg, wenn ich mich richtig entsinne nach Loipersbach) möglich!
@Wolfgang
den Grenzübergang nach Loipersbach zu Fuß hatten wir damals genutzt und ob die Straße nach Schattendorf offen war (2007!) weiß ich nicht, jedoch sieht die "Straße" auf Google Earth eher wie ein Feldweg aus.
@Günther
Das ist richtig, auf "http://maps.google.at/maps?hl=de&tab=wl" ist diese Straße überhaupt noch nicht eingezeichnet, nur der Fußweg nach Loipersbach ist daraus zu ersehen.
Die neue Straße Richtung Schattendorf zweigt jedoch nicht wie auf der Karte zu sehen am Dorfende ab, sondern zweigt, wenn man auf der Hauptstraße von Agfalva Richtung Österreich fahrt, bereits bei der Kirche rechts ab und ist dann weiterführend beschriftet. Es ist eine befestigte (Asphaltierte) Straße die mit Zuschuß-Mittel der EU errichtet wurde und bis Schattendorf zu benützen ist. Sie endet dort seltsamerweise auch wieder bei der Kirche und dem Friedhof.
Ich habe diese selbst befahren, sie war 2011März noch in tadellosem Zustand.
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