Benedikt - das etwas andere Glück
Benedikt ist fast 5 Jahre alt.
Benedikt ist ein fröhlicher kleiner Mann.
Benedikt ist mein Kind, mein Sonnenschein, mein kleines Fröschlein.
Benedikt ist behindert.
Benedikt`s holpriger Start begann am 8.6.2004. Nichts deutete in der Schwangerschaft darauf hin, das etwas nicht stimmen könnte. Doch die ersten 2 Wochen im Krankehaus waren erst der Anfang von dem, was noch kommen sollte. Benedikt war nicht wie andere Kinder. Er wurde untersucht und gepiekst. Und es wurde nichts gefunden. Mit den Worten *Es besteht der Verdacht auf ein Syndrom* wurden wir entlassen.
Dann begann die große Sucherei. Wir waren bei einer lieben Humangenetikerin in Behandlung. Doch auf Anhieb konnte auch sie nichts finden.
Das 1. Lebensjahr von Benedikt war sehr schwierig. Er schrie sehr viel, überstreckte sich und bei jeder Mahlzeit spuckte er die Hälfte wieder aus. Irgendwann war ich mit meinem Latein am Ende, und mit meinen Nerven. Von Ärzten und Therapeuten fiel dann irgendwann das Wort *kognitive Behinderung*. Wie…mein Sohn sollte behindert sein? Ich wollte das nicht glauben, und schon gar nicht akzeptieren. Doch Benedikt belehrte mich eines Besseren. Die Glas *Google* wurde mein bester Freund. Ich saß oft am PC und suchte nach Antworten. Aber so richtig fündig wurde ich nicht.
Mit der Zeit lernte ich, damit umzugehen…ich akzeptierte…musste akzeptieren. Eltern, Freunde, Ärzte und Therapeuten unterstützten mich. So dass ich irgendwann sagen konnte *Es ist eben so, ich kann es nicht ändern* Die letzten 5 Jahre hatten zwar oft trübe Tage, aber die Sonnenschein-Momente überwiegen. Und ich habe mich über jeden klitzekleinen Fortschritt gefreut.
Kurz vor seinem 2. Geburtstag bekame ich endlich eine Diagnose von der Humangenetikerin. Benedikt`s genetischer Defekt heißt *Monosomie 3p25* Auch wenn sich durch diese Diagnose nichts änderte...aber endlich hatte ich einen Namen. Ich konnte anderen erzählen, warum Benedikt so ist, wie er eben ist.
Heute geht Benedikt in den Kindergarten der Lebenshilfe Königsbrunn, und er fühlt sich dort sehr wohl. Er bekommt dort seine Therapien, die ihn seit seiner Geburt schon kleine Fortschritte machen ließen. Er kann bis heute nicht laufen, sprechen oder ganz normal essen.
Ich möchte ihn in seiner Entwicklung noch mehr unterstützen. Deshalb möchte ich ihm eine Delfin-Therapie ermöglichen. Ich kann das Geld dafür leider nicht allein aufbringen. Deshalb hoffe ich ein bisschen auf Ihre Unterstützung. Ich möchte keine großen Summen. Jeder Euro, jeder Cent zählt!
Und ich würde mich freuen, wenn Sie Benedikt helfen, seinem Traum, den Delfinen, etwas näher zu kommen.
Schauen Sie doch auch auf seiner Homepage vorbei www.benedikt04.zweipage.de Dort finden Sie viele Informationen über ihn. Ich freue mich auch, wenn Sie einen netten Gästebucheintrag hinterlassen.
Viele liebe Grüße
Anja mit Benedikt





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