Auf der Weihnachtsfeier der AWO erhielten die Gäste eine kostenlose Brotzeit. Dafür gaben sie einen freiwilligen Obulus zugunsten der Königsbrunner Tafel. Die AWO-Vorsitzende, Irmgard Kretschmer, und ihre Stellvertreterin, Hannelore Dallmann, kauften nun für dieses Geld Lebensmittel als Spende zur 100. Ausgabe der Königsbrunner Tafel in diesen Tagen.
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Hallo Brigitte, das ist aber eine wirklich gute Idee, die sich die AWO-OV Königsbrunnda ausgedacht hat. Ich hoffe, dass dieses Beispiel auch für andere Organisationen ein Vorbild ist. Ich wünsche den AWO-Freunden noch viel Erfolg mit solch guten Beispielen.
UweHoltz
Eine tolle Sache, diese Tafeln! In LL haben wir auch eine, und sie wird zunehmend wichtiger. Leider! Merkwürdig ist nur, dass die Betreiber oft ein bestimmter Kreis sind, in dem andere, die gerne helfen würden, gar nicht willkommen sind. Ein Freund aus LL hat mir erzählt, er hätte sich gerne beteiligt, aber er erfuhr dankende Ablehnung, denn alle Posten seien schon vergeben. Vielleicht ist er nicht willkommen, weil er selbst hilfsbedürftig ist ... die sollen nehmen, nicht helfen?
Wurst und Fleischwaren, aber auch Kaffee sind Dinge, die wir für unsere Tafel auch nicht in reichlichen Mengen bekommen, daher ist der Zukauf dieser Ware bestimmt eine große Freude für diejenigen, die es bekommen.
Es kann nicht schaden, noch weitere Wege zu erschließen, damit die Tafeln genug Waren bekommen. Wenn sie sich nur darauf verlassen, was die Lebensmittelhändler gerade übrig haben... dann kann das nie so ausgewogen sein. In der einen Woche mehr Wurst, als ein Mensch essen sollte, in der nächsten gar keine Wurst. Dafür so viel Brot, dass es die Leute am Ende doch noch den Enten füttern müssen, grins.
Vor ein paar Wochen habe ich übrigens über die Tiertafeln gelesen, die es mittlerweile auch schon in ein paar Städten gibt. München hat eine, Augsburg leider noch nicht. Der Tierbesitzer muss, genau wie bei den Tafeln für Menschen, seine Bedürftigkeit nachweisen und kann dann Nahrung für seinen Vierbeiner bekommen. Meines Wissens gibt es auch Beratung und Hilfe bei medizinischen Problemen der TIere.
Ich finde das eine fördernswerte Idee. So kommt zu den eh zahlreichen Ängsten des Bedürftigen nicht unbedingt auch noch die, womöglich seinen geliebten Vierbeiner hergeben zu müssen, weil er ihn nicht mehr ernähren kann. Denn der Körper ist das eine und die Psyche das andere. Die Gesellschaft eines Haustieres ist für den sozial isolierten Bedürftigen - was soll er groß unternehmen mit Hartz IV ? - zum Erhalt der psychischen Gesundheit wichtig. Beugt eventuellen Folgeschäden und -kosten durch Psychiatrieaufenthalte und dergleichen vor!
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