Der Sockenwicht

Köln: Kölner Dom | Es war dereinst ein kleiner Wicht,
der mochte seine Socken nicht.
Er zappelte und rappelte,
zog mal hier , mal dort,
bis die Socken waren fort.

Dann lachte er und war recht froh,
fühlte er doch ohne Socken,
Steine, Stroh und Flocken.
Kichernd bewegte er die Zehen,
ohne Socken ließ es sich gut gehen.

Doch als der Winter zog ins Land,
ward es ihm alsbald recht kalt.
Husten, Schnupfen und auch Heiserkeit,
machten sich beim Wichtel breit

Schniefend saß er nun da,
ganz ohne seine warmen Socken
und fragte sich:
“Wie wird die Nase wieder trocken?”

Da kam zu Hilf ihm Mama Wicht,
mit selbstgestrickten Strümpfen.
Erst wollt er die Nase rümpfen,
doch hat sich überlegt,
wenn ihn so die Mama hegt,
wird es wohl richtig sein
und Socken sind denn doch ganz fein.

Die Moral von der Geschicht:

“Trägst du kleiner Wicht
deine Socken nicht,
ist es schnell vorbei
mit der Lauferei,
statt dessen
liegst du krank im Bett
und hast es gar nicht nett.
Also lass die Socken an den Füßen,
dann brauchst du nicht zu büßen.
Socken dienen dir zum Schutz,
vor Krankheit und auch Schmutz.”

(c) Elisabeth van Langen, 2015
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