Unfreundlichkeit und Leistungsverweigerung hat einen Namen: Djoser

Köln: Djoser Reisen GmbH | Sicherlich können Kunden nerven und erschweren es Servicemitarbeitern, Ihre Freundlichkeit aufrechtzuerhalten. Ob es zielführend ist und von Kompetenz zeugt, wenn ein Kunde mehrfach unterbrochen zum Schweigen gebracht wird und man sich seiner entledigt mittels auflegen (Telefonat unterbrechen), wenn dieser aus Beratersicht unbequem wird?

Die konkrete Anfrage lautete um Abänderung der Ausweisnummer und Hilfestellung bei dem Ausdruck der Bordkarte. Tonalität und Hilfsbereitschaft meinerseits waren sachlich und freundlich. Die Gesprächspartnerin wurde zur Gegnerin, da Sie von meiner Hilfsbereitschaft ("Welche Angaben benötigen Sie, damit Sie die Reise schnellstmöglich finden?") hörbar genervt war. So zum Schweigen gebracht, monierte Sie später, dass ich meine Reisebezeichnung beim nächsten Mal präziser benennen sollte. Die Widersprüchlichkeit der Aussage aufzuzeigen, war dann der Dame entschieden zu viel und Sie versprach einen Rückruf, da die Chemie offensichtlich nicht stimme. Mich als schwierigen Klienten zu bewerten, offensichtlich ohne sich zu bemühen, einen Kunden zu bedienen, ärgerte mich sehr und ist einfach verletzend. Die Dame beendete meine Rede, das Telefonzeichen gab hierüber Auskunft.

Meine Beanstandung bei der Personalverantwortlichen war ebenfalls vorbelastet, da ein solches Verhalten von dieser Mitarbeiterin nicht zu erwarten sei, so kenne man Sie gar nicht.

Kann sich Djoser leisten, Mitarbeiter zu beschäftigen, die sich erlauben, einen Kunden, als unbequem einzustufen, um diesen dann einfach abzuschieben? Das Djoser kein Interesse an Kundenbeanstandungen hat, lässt sich einfach belegen: die Verbindlichkeit fehlte, da die Entschuldigung durch die Personalverantwortliche professionell und ohne weitere Konsequenz vorgetragen wurde.

Zum einen fängt der Fisch am Kopf an zu stinken und andererseits vereinfacht der "virtuelle" Kunde, sich der Verantwortung zu entziehen. In meiner beruflichen Praxis kann ich feststellen, dass Unverschämtheiten leichter ohne persönlichen Kontakt ausgeteilt werden.

Ich bin nun ebenfalls nicht direkt an die Dame herangetreten, da ich Ihr die Kritikfähigkeit abspreche. Immerhin habe ich mit dem Reiseveranstalter noch 5 weitere Telefonate, dank Ihrer Leistungsverweigerung führen durfte und Sie nicht mehr Gespräche annahm. Ich kann mich dem Verdacht auch nicht erwehren, dass die betreffende Ihre Kollegen und Kolleginnen entsprechend "informiert" hat, da im krassen Gegensatz zu der Buchung vor wenigen Wochen der Ton und die Klangfarbe mehr als unterkühlt war.

Daher bin ich jetzt auch ggf. unverhältnismäßig, wenn ich die gesamte Performance mit einer vernichtenden Beurteilung als bodenlose Frechheit bewerte.

Sie kennen sicherlich die alte Bauernweisheit, dass ein fauliger Apfel die ganze Ernte vernichten kann.
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3 Kommentare
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Karin Franzisky aus Bad Arolsen | 16.12.2014 | 17:02  
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M. Steel aus Mühlacker | 16.12.2014 | 20:57  
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Karin Franzisky aus Bad Arolsen | 16.12.2014 | 21:28  
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