Kindheitslexikon: Kölledaer Kegelverein

Die Einrichtungen des städtischen Kegelvereines waren auf dem Gelände des alten Sportplatzes angesiedelt (westliche Seite Angerstraße/Ecke Ausfahrtstraße Richtung Sömmerda). Die Anlage wurde dort 1968 eröffnet.
Der dort tätige Verein ging nach dem Krieg aus dem Verein "Einheit Kölleda" hervor. Später nannte er sich "BSG Funkwerk Sektion Kegeln". Im Jahr 1992 erfolgte eine Neugründung, hernach nannte er sich "Kegelsportverein 'Am Anger'" (KSV).
Das Vereinswappen zeigt den Stadtpatron Wippertus.
Was die Infrastruktur betrifft, so wurde bereits in den Achtziger Jahren zu einer modernen Vierbahn-Anlage umgebaut. Nach der Wende erfolgte mit Unterstützung der Stadt Kölleda der Wechsel von Asphaltbahnen auf leise Kunststoff-Bahnen. Hinzu kamen neue Anzeigeautomaten.
Die personelle Struktur des Vereines sah im Frühjahr 2007 folgendermaßen aus:
- Drei Herrenmannschaften, eine in der Verbandsliga, zwei auf Kreisebene.
- Zwei Damenmannschaften, seinerzeit gerade in Landesliga und zweiter Landesklasse vertreten.
- Eine Seniorenmannschaft.
- Neben den aktiven Spielern des Vereines gab es auch zahlreiche Freizeitkegler, so unter anderem auch zwei Seniorenmannschaften, welche den Sport als Hobby betrieben. Ebenso gehörte dazu die so genannte Freitagsmannschaft, bestehend aus Mitgliedern der Handwerkerschaft in Kölleda, die sich zu Freitagabendspielen und regelmäßigen Ausflügen trafen.
Zahlreiche Kreismeister- und Landesmeistertitel, sowohl in der Einzel- als auch in der Mannschaftswertung konnten seit der Neugründung errungen werden.
Auch innerhalb des Vereines ist die sportliche Aktivitätendichte hoch.
So etwa bei der Kinder- und Jugendarbeit. Bereits zu DDR-Zeiten widmete man ihr große Aufmerksamkeit; dies setzte sich fort.
Ein Brauchtum des Vereines ist das 24-Stunden-Turnier, bei dem Mannschaften aus ganz Thüringen im 24-Stunden-Marathon-Kegeln gegeneinander antreten. Seit 2006 durften dabei sogar Männer- und Frauenteams gemischt antreten.
Seit dem Jahr 2002 trafen sich die Mitglieder des Vereines immer wieder mit Vereinskeglern eines Partnervereines aus Oberramstadt bei Frankfurt am Main. Mit regelmäßig wechselndem Heimrecht fanden Freundschaftsspiele zwischen den zwei Sportvereinigungen statt.
Auch gesellschaftliche Aktivitäten spielten seit der Neugründung eine große Rolle. In Zusammenarbeit mit der Stadt Kölleda wurde der KSV regelmäßig Ausrichter und Organisator des Maifeuers. Ebenso beim Kölledaer Faschingsumzug war der Verein in jedem Jahr samt dekoriertem Umzugswagen vertreten.
An der Spitze all dessen war prägend für die Jahre um den Jahrhundertwechsel herum der langjährige Vereinsvorsitzende Heiko Bürger.
(Quelle: "Kegelsportverein 'Am Anger'")

Mitte September 1992 fand an einem spätsommerlichen Sonnabend auf dem alten Sportplatz ein Flohmarkt statt. Ich kaufte dort ein paar "GEO"-Hefte.
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