Kindheitslexikon: Garten

Ich kann mich erinnern, immer wenn wir im Garten Samen in die Erde gesteckt und das Ganze angegossen hatten, legten wir noch einen alten Sack darüber, damit sich die Feuchtigkeit hielt.

Manche Gärtner pflanzten Gemüsesorten im Frühjahr zeitversetzt im Abstand von etwa einer Woche, 14 Tagen. Damit sie dann über einen längeren Zeitraum ernten konnten. Meine Großmutter machte das zum Beispiel mit unseren Zuckererbsen.

Über die sehr nützliche Funktion von Tierdung im Garten gab es unter den Privatgärtenbesitzern unserer Gegend ein Sprichwort: "Mist ist der heilige Christ!"

Besonders schön war die Stimmung in unserem Garten im September. Wenn die Sonne sehr intensiv schien und irgendwie so eine Stille herrschte. Wenn ich an diese Zeit zurückdenke, sehe ich unsere Gartenlaube, die Rückseite unseres Hühnerstalls, die Astern am Garten-Ende, schon unter dem Schatten der benachbarten Scheune und unseres Wallnussstrauches gelegen.
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4 Kommentare
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Wolfgang H. Zerulla aus Burgwedel | 09.05.2016 | 22:39  
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Christoph Altrogge aus Kölleda | 10.05.2016 | 20:48  
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Wolfgang H. Zerulla aus Burgwedel | 10.05.2016 | 21:06  
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Christoph Altrogge aus Kölleda | 10.05.2016 | 23:06  
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