Kindheitslexikon: Gärtnereien in Kölleda

Eine Lageskizze zur Gärtnerei Bachrodt, angefertigt von Maxi Herta Altrogge.
Geschäft: Albrecht.
Frühere Nutzung/Vorbesitzer: Unbekannt.
Lage: Ursprünglich und als Kleinbetrieb in der Straße "Unter den Linden". Später Nordseite der Thälmann-Straße, neben Sparkasse.

Geschäft: Baumschule Werner Kunze.
(Zweimal im Jahr herrschte dort großer Auflauf. Einmal Anfang/Mitte März, manchmal auch schon im Februar, je nach Witterung.
Das zweite Mal, und dann noch intensiver, Anfang November.
Und zwar wurden zu diesen beiden Terminen Rosenpflanzen aller Art und aller Größe verkauft. Sowie Beerensträucher und Obstbäume. Die ganze Straße war dann jedes Mal beidseitig mit Autos zugeparkt, manchmal bis in die Schillerstraße hinein. Und die Kunden standen auf dem Gehweg oft bis an das übernächste Haus.)
Frühere Nutzung/Vorbesitzer: Erstnutzung.
Lage: In einem Haus schräg gegenüber von uns in der Straße. (Erkennungszeichen war ein in auffallendem Hellgrün gestrichener hölzerner Gartenzaun.)

Geschäft: Niedling.
(1893 gegründet.)
Frühere Nutzung/Vorbesitzer: Unbekannt.
Lage: Südseite der Erfurter Straße. Zwischen ehemaligem Gefängnis/Feuerwehr und Bauerngehöft.
Das Familienunternehmen besaß zwischen der Feistkornstraße und der erst Ende des 20. Jahrhunderts entstandenen Dr.-Fritz-Kalkoff-Straße (Auf welcher früher einmal die Pferdekoppel lag.) einen zusätzlichen Anbaugarten.

Geschäft: Rockenschuh.
Frühere Nutzung/Vorbesitzer: Unbekannt.
Lage: Westseite der Brückentorstraße, Ecke Brückenfeldstraße. Schräg gegenüber von Wilkening, gegenüber der BHG.

Geschäft: Wilkening.
Frühere Nutzung/Vorbesitzer: Unbekannt.
Lage: Ostseite der Straße "Brückentor", am Frauenbach, neben Steinmetz Springer. Reichte bis zum Schwanenteich.

Geschäft: Privat: Hugo Kaminski.
(Chemielehrer Kaminski, der bei uns die Straße hinab lebte, schuf sich jedes Frühjahr einen kleinen Zuverdienst, indem er aus seiner kleinen Plantage in seinem Privatgarten Frühblüher als Schnittblumen verkaufte. Er hatte bereits einen festen Kundenstamm.


Gärtnereien, die vor meiner Zeit in der Stadt existierten:

Geschäft: Bachrodt.
Spätere Nutzung/Nachbesitzer: Unbekannt.
Lage: Stammbetrieb war an der Schillingstedter Straße zwischen Weg neben dem Frauenbach und der Brückenfeldstraße.
Noch ein großes Gartengelände besaß man im Gebiet Streitsee auf der gegenüberliegenden Seite vom Schwimmbad. Gärtner Schneider war dort sozusagen der Filialleiter. Er kam nach dem Krieg nach Kölleda. War für sein Fachwissen sehr geschätzt, insbesondere auf dem Gebiet der Steinpflanzen war er eine ausgewiesene Koryphäe.

Geschäft: Planke.
(Spitzname des Geschäftsinhabers: "Benari". War der Name der Samenhandlung, von der er seine Samen bezog und auf deren Qualität er schwor. So kam dieser Spitzname zustande.)
Spätere Nutzung/Nachbesitzer: Unbekannt.
Lage: Entenplan, ganz in der Ecke Richtung Friedhof.

Geschäft: Blumenladen Polacek.
Spätere Nutzung/Nachbesitzer: Unbekannt.
Lage: Bahnhofstraße, neben Bäckerei Knirsch. Ganz genau auf der Höhe der Prof.-Hofmann-Straße.
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