Kindheitslexikon: Basteleien

Ein Zeit lang war es mal eine beliebte Freizeitbeschäftigung, Raumschmuck aus Haferstängeln herzustellen. Dazu nahm man das dünne, farbige Metallpapier, in welches Pralinen eingewickelt waren, und umhüllte damit die Haferspelzen. Machte optisch was her.

In den Sommerferien 1984 verbrachte ich meine Zeit mit einem Bastelbogen mit dem Dresdner Zwinger als Motiv. Er war als Schlossinnenhof gestaltet, sodass man vor der Kulisse etliche historische Persönlichkeiten aus der Geschichte Sachsens aufkleben konnte.

In der Hortbetreuung im Herbst 1984 bastelten wir mal aus Kastanien und Bucheckern so lustige Tiere.

Es gab zu DDR-Zeiten mal einen sehr schönen Bastelbogen, bei dem man aus Karton lauter traditionelle erzgebirgische Adventsfiguren herstellen konnte. In der Adventszeit 1984 bastelte ich die alle und wir stellten sie mit auf.

Im März 1985 schnitt und klebte ich den sehr schönen Bastelbogen mit dem Namen "Wundervogel".

Ich kann mich noch erinnern, es war im Juni 1985, ein schon recht warmer Sommertag, die Sommerferien nicht mehr weit, als ich mit Mutter nach Schulschluss den Paradiesweg entlang ging. Ich glaube, sie wollte irgendwelche Feldrainpflanzen zum Malen pflücken.
Ich erntete derweil verschiedene Getreidehalme, mit denen ich mir zuhause dann Schautafeln bastelte. Aus irgendwelchen Gründen war das Thema zu dem Zeitpunkt für mich gerade von besonderem Interesse.

"Basteltüte": Ein Bastelbogen, mit dem ich mich als Kind oft und gern beschäftigt habe, war die so genannte "Basteltüte". Dabei handelte es sich um einen Bastelbogen, dessen Inhalt in einer Papiertüte im Format A5 verpackt war. Thema war dabei stets eines von Grimms Märchen. Es entstand jeweils eine kleine Theaterkulisse mit den Figuren aus dem jeweiligen Märchen.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.