Das Kloster Lehnin

Klosterkirche
Das älteste Kloster in der Mark Brandenburg ist das ehemalige Zisterzienserkloster Lehnin (Betonung auf „i:“).
Es wurde 1180 durch den Markgraf Otto I. von Brandenburg gegründet. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts veranlasst Markgraf Otto I. den Bau des Klosters. Aber erst 1262 wurden sämtliche Bauarbeiten an der Klosteranlage fertig gestellt. Bis 1543 war das Kloster stets mit Mönchen besetzt.
Mitte des 17. Jahrhunderts ließ der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg den Westflügel der ehemaligen Klosteranlage zu einem Jagdschloss umbauen. Es wurde der Sommersitz des Kurfürsten und seiner ersten Gemahlin, Luise-Henriette von Oranien. Ab dem 18. Jahrhundert blieben mehrere Gebäude des ehemaligen Klosters ohne Nutzung und verfielen. Um 1800 war auch die Klosterkirche eine Ruine.
Der Ostteil des Kirchengebäudes blieb jedoch erhalten und wurde von der wachsenden Kirchengemeinde für Gottesdienste genutzt.
In der Zeit von 1871 und 1877 wurde die Klosterkirche nach historischen Vorlagen wieder rekonstruiert und neu eingeweiht.
Seit Juli 1911 befindet sich das Luise-Henrietten-Stift, eine diakonische Einrichtung, auf dem Klostergelände. Am Standort Lehnin betreibt das Diakonissenhaus eine Klinik für Geriatrische Rehabilitation mit 70 stationären Betten und zehn Tagesklinikplätzen sowie ein Akutkrankenhaus mit der Klinik für Innere Medizin, Palliativmedizin und Akutgeriatrie.
Die Klosterkirche wird seit dem als Gemeindekirche und Schauplatz für Konzerte genutzt.

HIER mehr zur Geschichte des Klosters.
1
1
1
1
1
1
1
1
1
2
Diesen Mitgliedern gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.