Begeisterte Zuschauer – strahlende Gesichter bei den Darstellern

8. Klasse der Waldorfschule Potsdam begeistert mit Theaterstück „Anatevka“

Der Aufwand und die Vorarbeit waren gewaltig. Zu den anfänglichen Arbeiten gehörten Recherchen zur jüdischen Religion sowie ihre Traditionen. Kostüme mussten gewählt werden, musikalische Darbietungen einstudiert und in den letzten zwei Wochen wurde intensivst geprobt. Auch die Bühnendeko wurde gemeinsam erstellt. Ohne die engagierten Lehrkräfte und Eltern beim Sprechtraining, beim Bühnenbau, bei der Plakat- und Progammerstellung, bei der Requisitenbeschaffung, bei den Kostümen, die der Maske und für die leckere Verpflegung während der Endproben wäre es eng geworden.
Ein gemeinsamer Kraftakt, der erfolgreich gestemmt wurde – mit den beabsichtigten positiven Wirkungen für Kreativität, Mut und Selbstbewusstsein aller beteiligten Schülerinnen und Schüler, die stolz auf ihre Arbeit sein können!

Für die Zuschauer war es ein wahres Vergnügen den Darbietungen des Klassenspiels der 8. Klasse zu folgen.

Das Theaterstück „Anatevka“ (als Musical „Fiddler on the roof“) nach der Romanvorlage „Tewje der Milchmann“ von Scholem Alejchem zeigt ein russisches Dörfchen Anfang des 20. Jahrhunderts, in dem auch eine kleine jüdische Gemeinde vorerst geduldet wird. Dort lebt auch Tewje, der Milchmann, mit seiner Frau Golde und seinen 5 Töchtern, von denen die drei ältesten, Zejtel, Hodl und Chawa, bald von der traditionellen Heiratsvermittlerin Jente unter die Haube gebracht werden sollen.
Doch auch die strengsten Traditionen können einmal gebrochen werden, denn die fünf Töchter von Tewje, dem Milchmann, haben ganz andere Vorstellungen vom Leben als die jüdischen Gesetze es vorschreiben.
Die älteste Tochter hat sich heimlich mit dem armen Schneider Mottel verlobt. Tevje gibt nach. Die zweite Tochter liebt den revolutionären Studenten Perchik, der nach Sibirien verbannt wird und folgt ihm. Die dritte Tochter heiratet gegen Tevjes Willen den Russen Fedja.
Wurde schon die Hochzeit von Zeitel und Mottel durch eine Machtdemonstration der russischen Soldaten gestört, so verstärkt sich der politische Druck des Zaren und die Juden müssen am Schluss das Dorf Anatevka verlassen. Sie verlassen das ungastliche Russland und wandern nach Amerika aus.
Der Fiedler beginnt zu spielen...

Der grenzenlose Beifall der Zuschauer der insgesamt vier Aufführungen war mehr als verdient!

LINKs:
http://www.waldorfschule-potsdam.de/de/aktuelles/t...

http://www.waldorfschule.de/organisation/bund-der-...
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2 Kommentare
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Matthäus Felder aus Lichtenstein | 21.03.2015 | 23:57  
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Hans-Hartwig Lau aus Kloster Lehnin | 22.03.2015 | 19:01  
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