Nur eine Sekunde fehlte am Sieg - Die Potsdam Royals unterliegen denkbar knapp 47:48

Thore Wetzel #5 brachte mit seinem Touchdown die Königlichen in Führung. (Foto. Gerhard Pohl)
Kleinmachnow: Sportgelände BBIS | Was war das für ein Fight! Im Spitzenspiel der GFL2 empfingen die Potsdam Royals den gegenwärtigen Tabellenführer und Aspiranten auf die Meisterschaft in der Nordstaffel, die Hildesheim Invaders.

Den etwa 600 Zuschauern auf dem Sportgelände der BBIS Kleinmachnow wurde in Sachen Spannung, erhöhter Pulsfrequenz und Wechselbad der Gefühle alles geboten, was es beim American Football zu erleben gibt. Nur der i Punkt, dass Happy End fehlte aus Sicht der Gastgeber.

Dieses war aber bis eine Sekunde vor dem Abpfiff greifbar nahe, denn bis zu diesem Zeitpunkt führte das Team von Cheftrainer Michael Vogt 47:45 und es kündigte sich die Sensation des Spieltages an, als den Gästen ein Fild Goal (3 Punkte) gelang und es stand 47:48!

Dabei begannen die Königlichen konzentriert und waren in keiner Phase des Vergleiches gewillt, dem klar favorisierten und routinierten Konkurrenten das Terrain zu überlassen, ja sie waren mehr als nur gleichwertig, dass überraschte schon. Runningback Thore Wetzel brachte noch im ersten Quarter mit einem Tauchdown die 6:0 Führung. Diese wurde bis zur Halbzeit durch Ross Smith, David Saul und Lutz Nichelmann (alle TD) und Extrapunkte von Max Mertens auf 27:17 ausgebaut, was einiges Erstaunen unter den Zuschauern und Gästefans auslöste, denn sie sahen einen äußerst couragiert agierenden Aufsteiger, der ohne Scheu gegen ein GFL-Spitzenteam auftrat.

Jetzt stellte man sich die Frage, gibt es den dritten Coup der Royals? In diese Richtung ging es auch weiter. Nach dem dritten Quarter wurden beim Stand von 34:31 (TD Joey Frias, EP Max Mertens) die Seiten gewechselt.

Durch Ross Smith, Savid Saul (TD) sowie Max Mertens (EP) punkteten die Potsdamer weiter zum zwischenzeitlichen 47:45 und der dritte Sieg für den Liga-Newcomer war greifbar nahe, ehe die letzte Sekunde auf der Anzeigetafel stand und das Spiel dann noch kippte. Natürlich war dann die Enttäuschung groß. Aber als Fazit aus diesem Spiel sollten die Royals mitnehmen, sie können mit den besten Mannschaften der GFL mithalten, sie sogar besiegen, wie zuvor Paderborn und Lübeck und das hatte ihnen keiner vor der Saison zugetraut, da sprach man mehr von einem Punktelieferanten, als von einem ernsthaften Konkurrenten.

Dieser Fight hat aber auch gezeigt, dass bei dieser Leistungsdichte jede Möglichkeit des Punktens genutzt werden muss und da entgingen der Royals zwei Möglichkeiten!

Bereits am kommenden Sonntag (10.05.) geht es auf Reisen, denn da ist bereits das Rückspiel gegen die Paderborn Dolphins fällig.

Im Vorspiel besiegte in der Regionalliga das Jugendteam der Potsdam Royals die Leipzig Lions 27:3.
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