Footballkrimi gegen Köln endete nach drei Stunden mit Happy End für die Potsdam Royals

David Saul #30 hier bei einem seiner energischen Läufe. Dahinter Ross Smith #8. (Foto: Gerhard Pohl)
Kleinmachnow: Sportgelände der BBIS | Als nach exakt drei Stunden der Hauptschiedsrichter die Arme hob und das Meisterschaftsspiel zwischen den Potsdam Royals und den Cologne Crocodiles abpfiff, war mit dem 26:21 (12:14) der vierte Saisonerfolg in der GFL2 perfekt.

Das bedeutet, der Aufsteiger, welcher jetzt schon mit der Bezeichnung als die Ligaüberraschung leben muss, verbesserte sich hinter Paderborn mit 8:6 Punkten auf den 2. Tabellenplatz der Nordstaffel. „Da haben wir in der ersten Halbserie bisher wesentlich mehr erreicht, als man es uns zugetraut hatte“, resümierte ein hocherfreuter Cheftrainer Michael Vogt. Bei aller Euphorie fügt er hinzu, „wir spielen als Neuling gegen den Abstieg, haben aber durch die bisherigen vier Siege eine gute Ausgangsbasis zur Erreichung dieser hohen Zielsetzung gelegt und mehr aber nicht“. Immerhin müssen am Saisonende zwei Teams den Weg in die Regionalliga gehen. „Diese Nordstaffel ist qualitativ so ausgeglichen stark, dass jeder, jeden bezwingen kann und das Wichtigste für uns ist, wir können da mithalten“, bemerkt Vogt.
Das haben die Potsdam Royals auf dem Sportgelände der BBIS in Kleinmachnow erneut in beeindruckender Weise nachgewiesen, obwohl mehr als zehn Spieler beruflich verhindert waren und somit dem Trainerteam nicht zu Verfügung standen. Mit Köln stand erstmals ein GFL erfahrener Gegner den Königlichen gegenüber, der nicht ohne den beiden aus ihrer Sicht ‚eingeplanten‘ Zähler die Rückreise an den Rhein antreten wollte.

Die routinierten Crocodiles setzten auch die ersten Akzente im Spiel und brachten die Gastgeber bereits im ersten Quarter 0:7 in Rückstand. David Saul, überragende Punktesammler im Vogtteam, brachte die Royals kurzzeitig mit zwei Tauchdowns 12:7 in Führung, doch das konterten die Gäste noch in der ersten Halbzeit und beim Stand von 12:14 ging es in die Pause.

Aus dieser kamen die Kölner hell wach und Potsdam lag nach Beendigung des dritten Quarters recht deutlich 12:21 zurück. Wer jetzt dachte, das war es, hatte sich gründlich getäuscht. Das vierte Quarter gehörte vor 670 Zuschauern den Königlichen. Ross Smith leitete eine beeindruckende Aufholjagt, welche von den Zuschauern im Stehen lautstark begleitet wurde ein. Er konnte mittels Touchdown auf 18:21 verkürzen. Der Defense der Royals gelang es immer wieder, dass gute Lauf- und Passspiel der Köllner zu stoppen, ja es konnte sich kaum noch entfalten. Es war die Grundlage, dass die Offensive von Potsdam und hier wieder David Saul, mit weiteren 8 Punkten 1:30 Minuten vor dem Abpfiff, das Spiel zu Gunsten des Aufsteigers zu kippen.

„Gerade im letzten Quarter ist es uns überzeugend gelungen, die Fehler aus der Anfangsphase abzustellen, was uns dann mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den 26:21 Erfolg brachte“, freute sich der Cheftrainer, welcher anschließend sein Team als Megatruppe adelte.

Jetzt haben die Potsdam Royals eine Woche Spielpause und müssen am 13. Juni in Bielefeld antreten.
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