Der Sound der Freundschaft: Falkstock hilft Leukämie- und Tumorkranken

Zum 7. Mal spielen Bands beim Falkstock-Festival zugunsten der Stefan-Morsch-Stiftung - Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke - in Kirchheim/Teck.
 
Seit 1986 leistet die Stefan-Morsch-Stiftung Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke.
Kirchheim: Club Bastion |

„Sterben kannst Du nicht, wenn Du in aller Leute Köpfe warst“, mit diesem Zitat der Fantastischen Vier wird in diesem Jahr das Falkstock-Festival in Kirchheim/Teck angekündigt. Organisiert wird dieses Konzert seit 7 Jahren von Freunden des 2007 an Leukämie verstorbenen Sängers Falko Rupprecht. Das Konzert am Samstag, 14. Juli, dokumentiert nicht nur die Freundschaft der Band, sondern hilft jedes Jahr Leben zu retten. Denn alle Einnahmen werden an die Stefan-Morsch-Stiftung gespendet. In den vergangenen Jahren kamen so mehr als 15 000 Euro für die Hilfe für Leukämie und Tumorkranke zusammen.

Emil Morsch, Vorstandsvorsitzender der ältesten deutschen Stammzellspenderdatei, erklärt: „Die Stefan-Morsch-Stiftung hat sich immer für die kostenlose Registrierung der Neuspender eingesetzt und möchte dies auch zukünftig so weiterführen. Deshalb sind wir auf solche Spendengelder angewiesen, um Menschen, die sich freiwillig als Stammzellspender typisieren lassen, in unsere Datei aufzunehmen.“ Ihm ist das Falkstock-Festival ans Herz gewachsen: „Was hier von den Organisatoren auf die Beine gestellt wird, ist nicht nur ein ergreifendes Beispiel dafür, was Freundschaft bedeutet, es ist auch ein wunderbares Musikereignis in einer großartigen Location.“
Mit der ernst gemeinten Warnung: „Achtung! Dies ist eine Tanzveranstaltung!“ wird bei schönem Wetter auf das Dach der Bastion eingeladen. Es gibt Supremskabluesfunk der Band von Falkos Freunden, HipHop von Dreiblatt aus Nürtingen und den typischen Falkstock-Soundtrack geliefert und gespielt von Panasonic aus Tübingen. Info unter: facebook.com/falkstock

Online-Typisierung

Über die Homepage der Stefan-Morsch-Stiftung (www.stefan-morsch-stiftung.de) kann man sich jederzeit als Stammzellspender erfassen lassen. Über den Online-Registrierungsbutton auf der Startseite kommt man zur Einverständniserklärung. Dort müssen eine Reihe von Gesundheitsfragen beantwortet werden, deshalb sollte die PDF „Wie werde ich Spender?“ vorab genau gelesen werden. Nach dem Ausfüllen der Einverständniserklärung bekommt man ein Registrierungsset mit genauer Anleitung zugeschickt. Für den Spender, der jünger ist als 40 Jahre, entstehen dabei keine Kosten. Geldspenden sind jedoch für die Dateien unverzichtbar, da jede Typisierung 50 Euro an Laborkosten verursacht. Auch die Spendenkonten sind auf der Homepage nachlesbar. Über unsere gebührenfreie Hotline (08 00 - 766 77 24) können Sie weitere Informationen einholen.

Die Stefan-Morsch-Stiftung

Die Stefan-Morsch-Stiftung mit Sitz im rheinland-pfälzischen Birkenfeld ist die älteste Stammzellspenderdatei Deutschlands. Unter dem Leitmotiv “Hoffen – Helfen – Heilen“ bietet die gemeinnützige Stiftung seit 1986 Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke – in jeder Frage. Leukämie - 11. 000 Mal pro Jahr wird allein in Deutschland diese Diagnose gestellt. Mal ist es ein berühmter Fußballer, mal die Frau eines Arbeitskollegen, mal der Sohn eines Vereinskameraden, mal der Bekannte eines Freundes – es könnte aber auch Ihr Kind, Ihre Frau, Sie selbst treffen.
Hilfe ist oft nur möglich, wenn es Menschen gibt, die sich freiwillig als Stammzellspender und damit als potenzieller Lebensretter für Patienten zur Verfügung stellen. Deshalb werben wir dafür, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen. Mit jedem neu gewonnenen Spender erhöht sich die Chance, für einen Patienten einen passenden Stammzellspender zu finden. Nur dann hat die Übertragung von Stammzellen den gewünschten Erfolg, bei Krankheiten, für die es ansonsten keine vergleichbaren Möglichkeiten der Heilung oder des Überlebens gibt. So vermitteln wir täglich Stammzell- oder Knochenmarkspender aus der Spenderdatei als Lebensretter für Patienten weltweit.
Die Stiftung ist Teil eines Netzwerkes, das Menschen über alle Grenzen hinweg das Leben rettet. So sind wir angeschlossen an das Zentrale Knochenmarkspender-Register für die Bundesrepublik Deutschland (ZKRD), in dem alle für die Suche nach einem passenden Spender relevanten Daten aus ganz Deutschland zusammenlaufen und damit weltweit zur Verfügung stehen.
Aufgrund der internationalen Zusammenarbeit kann es sein, dass ein deutscher Patient Stammzellen aus Kanada erhält, oder ein Stammzellspender in Deutschland für einen Erkrankten in Griechenland gefunden wird.
Zudem bringen Vertreter unserer Stiftung über die Stiftung Knochenmark- und Stammzellspende Deutschland (SKD), European Group of Blood an Marror Transplantation (EBMT) und World Marror Donor Association (WMDA) auf nationaler und internationaler Ebene ihre Erfahrungen ein, wenn Experten die neuesten Forschungsergebnisse diskutieren und das weltweite Netzwerk optimieren.
Darüber hinaus hat sich die Stefan-Morsch-Stiftung zum Ziel gesetzt, Patienten und ihren Angehörigen zur Seite zu stehen. Wir helfen bei der Vermittlung von Kliniken oder Ärzten, beraten aber auch den Patienten nach der Transplantation. Die Stiftung gibt im Notfall finanzielle Hilfen. So können ungedeckte Kosten des Patienten, die durch eine Leukämie-Erkrankung entstanden sind und zu einer wirtschaftlichen Notlage geführt haben, übernommen werden.
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