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Peter Gnau
JAIPUR - DIE PINKFARBENE STADT UND AMBER FORT
Unser nächstes Ziel ist Jaipur, die pinkfarbene Hauptstadt von Rajasthan. Auf der ganzen Fahrt erzählt uns Mr. Singh Interessantes über die königlichen Dynastien, das Kastenwesen, die Witwenverbrennungen, die Götter im Hinduismus, die Selbstverbrennungen während der Invasion der Moslems und zahlreiche Sitten und Bräuche im ganzen Land.
Zum Mittagessen probieren wir Pakoras...
Ein Spaziergang in den Nachbarort Himmelsberg ist immer ein Weg zu einem Naturdenkmal besonderer Art. Egal zu welcher Jahreszeit man die mächtige Dorflinde, auch Tanzlinde genannt, betrachtet, lässt die Geschichte des kleinen 200 Einwohner zählenden Dorfes lebendig werden. Mit Sicherheit ist der Bauveteran älter als jedes Haus im Dorf.
Wenn der Wind durch die jetzt kahlen, urigen Ästen fährt, spüren wir etwas Ehrfurcht...
Ein bezauberndes Bild herzlicher Zweisamkeit bieten an einem schönen Spätwintertag das Schwanenpaar am Wohrasandfang. Es macht sie fast menschlich, dass Schwan und Schwänin sich ein Leben lang treu zugetan sind. Geschützt durch das dichte Gefieder haben beide auch diesen Winter gut überstanden.
Wir stellen fest, dass sie bereits im Februar anfangen ihr altes Nest auf der Schwaneninsel im Sandfang zu reparieren....
LEBEN IN EINEM INDISCHEN DORF
In Bharatpur, einer mittelgroßen Stadt zwischen Agra und Jaipur, starten wir unsere Jeeptour, um das Leben auf dem Land kennenzulernen. Immerhin leben in Indien 70% der Bevölkerung auf dem Land, also ca. 750 Millionen Menschen. Kaum vorstellbar, die Zahl der 1,2 Milliarden Einwohner vergrößert sich jährlich um 20 Millionen.
Unsere Fahrt geht über staubige, unwegsame Wege im Schritttempo...
In bunten Bilderbögen berichteten Bürgerreporter von herrlichen Fachwerkgebäuden, von versteinerten Gesichtern und Holzköpfen in Marburg, von schönen Eindrücken und Motiven, die man bei einem Spaziergang, z. B. durch die Oberstadt, oft nicht wahrnimmt.
Ähnlich geht es uns, wenn wir durch unsere Dörfer gehen und etwas genauer hinschauen, wie bei einem Spaziergang durch das verschneite Stausebach. Hoftore, Brunnen,...
Die Stimmung im schwarz-rot-goldenen Fahnenmeer konnte bei sonnigem Winterwetter nicht besser sein. Über 14 000 Fans bemühten sich beim Teamspringen am Samstag mit Tröten und Rasseln die weltbesten Springer anzufeuern. Der DJ vom HR3 tat sein übriges dazu, in dem er die Pausen mit Musik und unterhaltenden Sprüchen ausfüllte.
Aber guten Sport gab es auch noch. Den Österreichern mit Morgenstern, Schlierenzauer, Kofler...
AGRA - DIE STADT AM HEILIGEN FLUSS YAMUNA MIT DEM TAJ MAHAL.
Spät am Abend erreichen wir Agra, die Stadt am heiligen Fluss Yamuna, der sich nach ca. 100 km mit dem heiligen Fluss Ganges vereinigt, um etwa 150 km nördlich von Kalkutta in den Indischen Ozean zu münden. Dabei bleibt festzustellen, dass Kalkutta nicht wie in einem Schlager besungen am Ganges liegt.
Unser Ziel am nächsten Morgen ist das Grabmal Taj Mahal,...
EINE REISE DURCH DAS GOLDENE DREIECK
DEHLI - AGRA - JAIPUR
"Fasten your seat belt", heißt es am Frankfurter Flughafen, und unser Flug LH760 mit einer Boeing 747-400 nach Delhi kann beginnen. Nach acht Stunden Flugzeit treffen wir gegen 2.00 Uhr nachts auf dem Airport Indira-Gandhi in Dehli ein.
Mit einem herzlichen "Namaste", dem indischen Willkommensgruß und dem obligatorischen Blumenkranz, begrüßt uns...
Wie sehr doch Kunst und Sport etwas miteinander zu tun haben, wurde mir klar, als ich diese Sportkunstwerke vor einem Hotel in Jaipur (Indien) fotgrafierte.
Mit gutem Recht sprechen wir von Kunstradfahren, Kunstturnen oder Eiskunstlaufen und stellen fest, wie sehr sich Sport und Kunst nicht nur sprachlich berühen, sondern auch voneinander profitieren: Kunst kommt eben auch von Können.
Die Idee der Olympischen Spiele...
Auf dem Semmeweg zwischen Stausebach und Anzefahr befindet sich der Bildstock des Heiligen Wendelinus. Es gilt als sicher, dass Wendelinus eine historische Gestalt mit hoher Bedeutung für die Missionierung unserer Heimat war. Sein Name verweist auf eine fränkische Herkunft, wobei er allerdings den iro-schottischen Wandermissionaren nahe stand. Diese reisten bereits im 6. bis 7. Jahrhundert durch Frankreich und bemühten sich,...
Schon in den 50er Jahren war es für viele Menschen ein Muss, dem Kirchhainer Neujahrsmarkt einen Besuch abzustatten.
Auch mich zog es als 12-Jährigen erstmals allein nach Kirchhain. Meine Mutter hatte mir ein paar Groschen zugesteckt, die ich unter die Leute bringen wollte. Ich war erstaunt, wie laut es auf dem Markt zuging. Nicht die Händler, die ihre Waren wie Mützen, Schals, Strümpfe, Töpfe, Muskatnuss oder Knoblauch...