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Peter Gnau
Der Haupteingang nach Petra (der Siq), eine spektakuläre 1200 m lange, tiefe und enge Schlucht von atemberaubender Schönheit, besteht seit der Antike. Beim Durchschreiten der bis zu 80m hohen Felswände bekommt man schon alle typischen Merkmale Petras zu sehen: bizarre Felsformationen aus vielfarbigem Gestein, Dämme, landwirtschaftlich genutzte Terrassen und in den Fels gemeißelte Wasserkanäle und Kultnischen.
Gerade, als man...
Oberhalb von Stausebach, in der Nähe des"Hirschgrundes", kreuzen sich zwei geschichtsträchtige Wanderwege.
Der Hugenottenweg führt weiter über die Rauschenberger Viehweide zu den Hugenotten- und Waldenserdörfern Schwabendorf und Hertingshausen. Er erinnert an die im Jahre 1686 aus Frankreich geflüchteten Protestanten. Durch die katholischen Herrscher und Klerus war ihnen ihre Glaubensausübung in Frankreich verboten. Die...
Ein Gedenkstein an der Gemarkungsgrenze Stausebach-Himmelsberg, der vor einigen Jahren von dem rührigen Verschönerungsverein Himmelsberg aufgestellt wurde, erinnert an einen geschichtsträchtigen Ort.
In eindrucksvollen Steinmetzarbeiten zeigt er uns, dass bis vor 30 Jahren in der Nähe die Bartenhäuser Mühle stand, die nach Verkauf an die Mittelhessischen Wasserwerke leider abgerissen wurde. Aus der Flurbezeichnung...
Selten werden heute noch Hausschlachtungen in unseren Dörfern durchgeführt. Der winterliche Schlachttag gehörte bis in die 70er Jahre in fast jeden Haushalt. Trotz vieler Arbeit war es ein kleiner Festtag. Viele fleißige Hände wurden gebraucht, um den Kessel anzuheizen, Brühtrog und Holztisch herbeizutragen und Geschirr bereitzustellen, bevor der örtliche Hausmetzger kam.
Gegen die Kälte gab es erst einen Schnaps zum...
Schneemassen haben in Deutschland viel Chaos auf den Straßen verursacht und mehrere Dächer einstürzen lassen. Die starken Schneefälle haben bei den Kommunen und Straßenbauämter hohe Räumungskosten verursacht. Nun drohen neue Löcher in den Haushaltskassen. Aber auch die Angst vor Hochwasser kommt auf.
Über einen solchen Bilderbuchwinter konnten sich die Kinder, aber auch die Fotofreunde schon lange nicht mehr freuen. Bei...
Immer, wenn die Fastnachtszeit (Foasenocht) in die Hochphase geht, kommen Erinnerungen an längst vergessene Bräuche auf.
Noch bis Anfang der 50er Jahre zogen die Kinder am Donnerstag vor dem Fastnachtswochenende von Haus zu Haus, um mit selbst gefertigten Holzspießen Wurst und Speck zu sammeln. Dies war der sogenannte Bratentag (Brooredoag). Nach Aufsagen eines Gedichtes belohnte man sie mit Wurstwaren, die auf den Spieß...
Mehr durch Zufall, auch dem schlechten Wetter ausweichend, führte mich heute der Weg in das Ausstellungshaus des Marburger Kunstvereins am Gerhard-Jahn-Platz.
Auch, ehrlich gesagt, wusste ich nicht, dass diese Räumlichkeiten bereits 10 Jahre bestehen und dieses Jubiläum mit einer Sonderausstellung "10 Jahre 10 Künstler" gefeiert wird.
Überrascht war ich von der Großflächigkeit und Helligkeit im Raum und der dadurch...
In unseren Dörfern gibt es fast keine Bauernhöfe mehr. Selbst Großbetriebe scheitern an einem unfairen Milchpreis. Die Lebensmittel kommen möglichst billig aus dem Ausland.
Ein unbekannter Autor machte sich bereits 1979 Gedanken über die Sorgen auf den bäuerlichen Höfen. In einem landwirtschaftlichen Wochenblatt beschreibt er die Zukunftsängste eines alten Bauern:
GEDANKEN EINES ALTEN BAUERN
Ein Bauer zog drei Kinder...