Herkulesstaude - eine riesige, gefährliche Schönheit

Riesenbärenklau

In den Flussauen der Wohra, nahe Stausebach, entdeckte ich diese imposanten, dekorativen Herkulesstauden.

Die Größe konnte ich erst richtig einschätzen, als ich mich neben die Pflanzen stellte. Obwohl in einem Graben stehend, übertraf mich die Höhe fast um 1,5 Meter. Die geschätzte Höhe betrug also etwas über 3 Meter!

Der biologische Name der Staude, die als Zierpflanze von Asien im 19. Jahrhundert eingeführt wurde, ist der Riesenbärenklau.Die Blätter erinnerten mich an eine gewisse Ähnlichkeit mit Rhabarber.

Aber noch eine Erinnerung an meine Jugendzeit kam auf, in der wir die Stängel nach dem Austrocknen zu Blasrohren für Kirschkerne oder andere Geschosse verwendeten; damals nicht ahnend, wie gefährlich diese Pflanze in allen Teilen war.

Der Riesenbärenklau enthält ein tückisches Gift, welches bei Kontakten mit unserer Haut manchmal zu heftigen allergischen Reaktionen führen kann. Besonders spielende Kinder, gerade bei der derzeitigen Sonneneinstrahlung, sind gefährdet, wenn sie sich zwischen den großen Blättern verstecken. Bloße Berührungen führen dann zu schmerzhaften Quaddeln oder gar zu schwer heilenden Verbrennungserscheinungen.

Die wunderschöne Staude trägt Tausende von Samen, die für eine große Verbreitung sorgen. Naturschutzgebiete oder ökologisch wertvolle Flächen werden daher durch diese übergroße Pflanze eher entwertet.

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Weiterveröffentlichungen:

Oberhessische Presse | Erschienen am 17.07.2010
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4 Kommentare zum Beitrag
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wolfg@ng brugger aus Dillingen am 15.07.2010 um 15:24 Uhr  
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Peter Taubald aus Burgdorf am 15.07.2010 um 16:30 Uhr  
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wolfg@ng brugger aus Dillingen am 15.07.2010 um 16:34 Uhr  
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Christine Eich aus Wetter am 16.07.2010 um 23:59 Uhr  
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