Bartenhäuser Geschichte in Stein gemeißelt

von Peter Gnau aus Kirchhain | am 24.02.2010 | 268 mal gelesen | 3 Kommentare | 2 Bildkommentare | 5 Bilder

Ein Gedenkstein an der Gemarkungsgrenze Stausebach-Himmelsberg, der vor einigen Jahren von dem rührigen Verschönerungsverein Himmelsberg aufgestellt wurde, erinnert an einen geschichtsträchtigen Ort.
In eindrucksvollen Steinmetzarbeiten zeigt er uns, dass bis vor 30 Jahren in der Nähe die Bartenhäuser Mühle stand, die nach Verkauf an die Mittelhessischen Wasserwerke leider abgerissen wurde. Aus der Flurbezeichnung "Hempelskirch" kann man schließen, dass sich dort im 13. oder 14. Jahrhundert eine Siedlung mit einer Kirche und Friedhof befand.
Durch ein neues Bahndenkmal wird an die ehemalige Wohratalbahn (1914 - 1982) erinnert, die ehemals das obere Wohratal mit Kichhain verband.
Die Bartenhäuser Mühle stand immer wieder im Mittelpunkt von Grenzstreitigkeiten zwischen der zum Mainzer Amt gehörenden Gemeinde Stausebach und dem Amt Rauschenberg. In Unterlagen des Marburger Staatsarchivs von 1679 kann man von heftigen Handgreiflichkeiten lesen. Diese Streitigkeiten gehören heute der Vergangenheit an.
Eine steinerne Ruhebank mit Sandsteintisch bietet den Wanderern und Radfahrern an dem gepflegten Rastplatz an, eine Pause einzulegen.

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Oberhessische Presse | Erschienen am 27.02.2010
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3 Kommentare zum Beitrag
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Ali Kocaman aus Donauwörth am 25.02.2010 um 01:13 Uhr  
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg am 01.03.2010 um 10:25 Uhr  
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Peter Gnau aus Kirchhain am 01.03.2010 um 15:01 Uhr  
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