Ulrike Müller, MdL besucht Grund- und Mittelschule in Deiningen

Die Delegation aus Mitgliedern der PWG-Freie Wähler Deiningen, Bürgermeister Karlheinz Stippler und Ulrike Müller beim Besuch der Grund- und Mittelschule Deiningen. Rektorin Marga Riedelsheimer begrüßte alle zusammen mit Konrektorin Claudia Stark.
Der letzte Programmpunkt führte die Delegation aus Mitgliedern der PWG-Freie Wähler Deiningen, Bürgermeister Karlheinz Stippler und Ulrike Müller zur Grund- und Mittelschule Deiningen. Rektorin Marga Riedelsheimer begrüßte alle zusammen mit Konrektorin Claudia Stark. Die Schule in Deiningen ist die kleinste Mittelschule im Landkreis Donau-Ries und hat mit den gleichen Problemen zu kämpfen wie alle Mittelschulen. Auf Grund der demographischen Entwicklung und den Übertrittsbestimmungen, wird es am Land immer schwieriger, Klassen in der Mittelschule zu bilden. In diesem Zusammenhang bestätigte die Rektorin die zahlreichen Möglichkeiten der Schulwechsel von unten nach oben. Die Mittelschule allerdings erleben teils, dass Schüler, die an weiterführenden Schulen in den höheren Klassenstufen scheitern, einen Schulwechsel nach "unten" nur schwer verkraften und hier kaum Unterstützungssysteme gegeben sind.
Problematisch wurden die Maximalklassenstärken gesehen. Zwar ist die durchschnittliche Klassenstärke in den letzten Jahren auch im Mittelschulbereich gesunken, dennoch gibt es weiterhin Klassen mit fast 30 Schülern. Im Zeitalter der Inklusion und Individualisierung könne man in diesen Klassen kaum jedem Schüler gerecht werden.
Von kleineren Klassen profitieren die Kinder, wie auch die Lehrer. Dies ist ein Punkt, auf den man weiterhin ein Augenmerk haben muss. Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten und Lernschwierigkeiten, sowie sozial schwierigem Umfeld sind nicht nur in Städten, sondern auch auf Dörfern an der Tagesordnung. So wären ein Sozialarbeiter für jede Schule und ausreichend Förderlehrerstunden dringend notwendig und wünschenswert, um einzelne oder mehrere Kinder gezielt fördern zu können.
Inklusion sehen sowohl Marga Riedelsheimer, als auch Ulrike Müller durchaus positiv, wobei hier immer der Einzelfall betrachtet werden muss und die Rahmenbedingungen gegeben sein sollten. Erfreulich ist, dass inzwischen auch Grund- und Mittelschullehrer in den Genuss einer Beförderung kommen können.
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