Johanniter suchen Fördermitglieder zur Unterstützung ihrer ehrenamtlichen Dienste - Zahlreiche Aktive in Rettungshundestaffel, Krisenintervention, Fir

Heute starten die Johanniter ihre Suche nach neuen Fördermitgliedern zur Unterstützung ihres Ehrenamts. „Wir sind in vielen Bereichen aktiv, in denen wir Menschen in größter Not helfen, ohne dass es eine geregelte Finanzierung gibt“, betont Regionalvorstand Hubert Berger. „Um unseren Helfern eine optimale Qualifizierung bieten zu können und den Menschen unsere Einsatzbereitschaft der Ehrenamtlichen an 365 Tagen im Jahr gewährleisten, sind wir auf Fördermitglieder, Firmenkooperationen und Spenden angewiesen.“

Zu den ehrenamtlichen Diensten im Raum Kempten / Oberallgäu zählt die Krisenintervention, die „Erste Hilfe für die Seele“: Das Kriseninterventionsteam hilft bei alltäglichen Katastrophen (wie schwerer Autounfall, Unfalltod eines nahe stehenden Menschen oder Überbringung einer Todesnachricht) in Zusammenarbeit mit der Polizei den Mitmenschen, damit diese tragische Ereignisse besser verarbeiten können. Ausbildungen, Fortbildungen, Supervisionen, Ausstattung wie Dienstkleidung oder Kommunikationsmittel für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer kosten Geld, „und wir suchen hier Fördermitglieder für diesen Bereich“, so Hubert Berger.

Auch die Johanniter-Rettungshundestaffel trainiert regelmäßig, um im Notfall in kürzester Zeit große Gebiete nach Vermissten und Verunglückten abzusuchen, zum Beispiel wenn ältere Personen aufgrund von Verwirrtheitszuständen und dringend benötigten Medikamenten in lebensgefährliche Situationen kommen oder spielende Kinder sich verlaufen haben. „Die Johanniter-Jugend ist der Jugendverband der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und anerkannter Träger der Jugendhilfe“, so Berger weiter. „In diesem Jahr feiert wir den 30. Geburtstag unserer Johanniter-Jugend.“ In Kempten engagieren sich die Kinder vor allem im Bereich der Ersten Hilfe und Schulsanitätsdienstes, aber auch in Projekten wie zum Extremismus im Rahmen der Stadtjugendring-Kampagne „Mit Recht gegen Rechts“.

Im Allgäu betreiben die Johanniter außerdem an den Standorten Dietmannsried und Sonthofen zwei ehrenamtliche First Responder Dienste. First Responder sind ausgebildete Ersthelfer, die mit einem Einsatzfahrzeug und medizinischer Ausstattung die Versorgungslücke zwischen Alarmierung und Eintreffen des Rettungsdienstes verkürzen können.

Um für diese ehrenamtlichen Dienste wie auch den Katastrophenschutz und viele weitere soziale Dienste Gelder zu sammeln, sind die Johanniter in den Sommermonaten in Kempten und im Oberallgäu unterwegs, um neue Fördermitglieder zu gewinnen. Die Johanniter tragen dabei einheitliche Dienstkleidung: Das Johanniter-Hemd und die rote Jacke mit dem Aufdruck „Öffentlichkeitsarbeit“ sowie ihr Ausweis machen sie eindeutig erkennbar. Sie dürfen jedoch keine Barspenden entgegennehmen. Firmen können sich im Internet auf www.johanniter-helfen.de/regionalesengagement.html auch über Möglichkeiten zur Zusammenarbeit hier in der Region informieren.

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