Johanniter suchen Verstärkung für die Ausbildung - Immer mehr Erste-Hilfe-Kurse im Ostallgäu
Marktoberdorf / Ostallgäu - Immer mehr Menschen besuchen die Erste-Hilfe-Kurse und Lehrgänge für Lebensrettende Sofortmaßnahmen bei den Johannitern im Ostallgäu. „Seit Juni haben wir einen neuen Ausbildungsraum in der Fahrschule Barnsteiner in Marktoberdorf und ergänzen damit unser Angebot in der Region“, weiß Ausbildungsleiter Siegfried Liebig. Bisher gab es die Lebensrettenden-Sofortmaßnahmen-Seminare der Johanniter im Ostallgäu nur in der Fahrschule Sattelberger in Füssen oder an der Johanniter-Dienststelle Kaufbeuren. „Die Nachfrage steigt stetig“, so Liebig, „Daher brauchen wir jetzt auch dringend neue Erste-Hilfe-Ausbilder.“
In den Kursen für Lebensrettende Sofortmaßnahmen wird man auf den PKW-Führerschein vorbereitet. Jeder braucht den Kurs, um zur Führerscheinprüfung antreten zu können. Die „großen“ Erste-Hilfe-Kurse benötigen Sportgruppenleiter, Betriebsersthelfer oder Menschen, die beispielsweise den LKW-Führerschein erwerben wollen.
Anschaulich, spielerisch und immer an der Praxis orientiert unterrichten daher die Johanniter das notwendige Wissen, um Leben zu retten. „Der Kursteilnehmer soll am Ende sagen können: Ja, ich kann im Notfall richtig helfen!“, meint der erfahrene Rettungsassistent Liebig. „Erste Hilfe ist sehr wichtig zwischen Notfallgeschehen, Notruf und dem Eintreffen von Rettungsdienst und Notarzt. Und helfen kann wirklich jeder.“ Damit die Kursteilnehmer bestens vorbereitet sind für den Notfall, dürfen bei den Johannitern nur besonders geschulte Ausbilder unterrichten. Neben den medizinischen Grundlagen geht es in der Ausbildung zum Ausbilder insbesondere um die Methodik und Didaktik des Lehrens. „Alle Ausbilder sind Sanitäter, sie erhalten viele Informationen nicht nur zur Körper- und Krankheitslehre, sondern bekommen auch Tipps, wie sie ihr Wissen am besten vermitteln“, erklärt Liebig. „Nach und nach schnuppern die ‚Ausbildungs-Azubis’ in Lehrgängen von erfahrenen Erste-Hilfe-Ausbildern rein, wie sie im Anschluss selbst unterrichten.“ Die neuen Ausbilder werden dann am Anfang auch im Unterricht von speziellen Mentoren begleitet. Selbstverständlich sind die Ausbildungen zum Ausbilder für die Interessenten kostenlos und die künftigen Johanniter-Ausbilder erhalten auch für ihren Unterricht eine Aufwandsentschädigung.
Die Ausbilder können die Erfahrungen im Unterrichten für ihren Beruf oder ihr Studium einsetzen: „Rhetorik und verschiedene Präsentationstechniken werden bei uns erlernt und angewendet“, erklärt Liebig. Und Teamwork wird „groß geschrieben“ bei den Johannitern.
Mehr Informationen zur Ausbildung bei den Johannitern gibt es im Internet auf www.johanniter-allgaeu.de oder unter der Ausbildungshotline 0700 JOHANNITER (0700 5642664837).



Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .