Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren öffnet seine Türen

Am BKH Kaufbeuren findet am Samstag, 24. Mai, ein Tag der offenen Tür statt.
Kaufbeuren: Bezirkskrankenhaus | Im Bezirkskrankenhaus (BKH) Kaufbeuren mit seinen knapp 900 Mitarbeitern werden pro Jahr fast 21000 Menschen ambulant, teilstationär und stationär versorgt. Damit alles läuft, muss ein Rad in das andere greifen. Interessierte haben am Samstag, 24. Mai, die Möglichkeit, Einblicke in den modernen Klinikalltag zu bekommen. Das BKH veranstaltet von 10 bis 17 Uhr einen Tag der offenen Tür. Bei einem vergleichbaren Aktionstag vor drei Jahren haben mehrere hunderte Besucher einen Blick hinter die Kulissen geworfen.
Neben zahlreichen Informationsständen im Festsaal werden verschiedene Bereiche der Klinik spezielle Führungen und Aktionen anbieten, zum Beispiel Bällebad, Aromaöl-Handmassagen, Promillebrille und vieles mehr. Besucher haben die Gelegenheit, in Führungen auf verschiedene Stationen zu gehen, beispielsweise auch in Abteilungen der Forensischen Klinik. Alle Führungen starten im Festsaal des BKH, wo es ein reichhaltiges Informationsangebot gibt. Für den kleinen Hunger und Durst zwischendurch ist gesorgt.
Die Berufsfachschule für Krankenpflege am BKH gewährt im Rahmen des Aktionstages im Festsaal Einblicke in die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger oder Altenpfleger. Die „generalistische Pflegeausbildung mit beruflichem Schwerpunkt“, die es dort seit 2010 gibt, hat Vorbildcharakter und soll nun in der ganzen Bundesrepublik eingeführt werden.
In der Allgäu Akademie, der Weiterbildungseinrichtung des BKH, finden zwölf interessante Vorträge zu aktuellen Themen wie Burnout, moderne Suchtmittel und Trauma statt. Die Besucher erfahren einiges über die reichhaltige Geschichte des Bezirkskrankenhauses, das 1876 gegründet wurde. Heute gehört es zu den Bezirkskliniken Schwaben, mit 3500 Mitarbeitern und sieben Standorten eines der größten Kommunalunternehmen Bayerns. Vorstandsvorsitzender ist Thomas Düll.
„Wir hoffen, durch Einblicke in unsere Kliniken, unsere Arbeit und Therapiemöglichkeiten Vorurteile gegenüber psychisch Kranken und Psychiatrien abbauen zu können. Wir möchten mit Vorurteilen aufräumen und laden alle Interessierten herzlich ein“, sagt Pflegedirektor Harald Keller. Er steht an der Spitze eines Teams um Kathrin Osterziel, Joline Port und Roswitha Warholak, die den Tag der offenen Tür gemeinsam organisieren.
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