Gespräch(e) im Park .... heute: Dr. Günther Bergmann, MdL und Kreisvorsitzender der CDU des Kreises Kleve

Pflegeheim Mühle Keeken bei Kleve am Niederrhein
    Kleve: Mühle Keeken | Man spürt bei Dr. Günther Bergmann eine gewisse Nähe zur Mühle Keeken. Zum einen liegt ihm viel daran, den Kontakt zu den Bewohnerinnen und Bewohnern dieses oft ausgezeichneten Pflegeheimes zu erhalten und zu intensiveren - zum anderen informiert sich der Mandatsträger immer wieder über den Beruf der Altenpflegekraft, über Zukunft, Probleme und Aufgaben dieser so wichtigen Berufsgruppe. Ein dritter Grund dürfte die herrliche Lage der Mühle Keeken sein, die mit Sinnesgarten und Mühlenturm einen weiten Blick in die Unendlichkeit des Niederrheins bis hin in die Niederlande erlaubt.

So traf man sich heute bei Sonnenschein im Sinnesgarten der Mühle unter schattigen Bäumen. Nach der Begrüßung durch die Einrichtungsleiterin Frau Nicole Klösters-Kolk und Seniorchef Heinz Josef Keller diskutierte man heute die Thematik "Solide, aber soziale Wirtschafts- und Finanzpolitik - kommen oder kamen die Lohnabhängigen und somit Renter zu kurz?" ....

Im Gesprächskreis mit der Hausleiterin Siglinde Wolters, der Mitarbeiterin des Sozialen Dienstes - Elke Hermans, der Fachkraft Hediye Oynak und Willi Heuvens als Moderator wurde dieses Thema über einen Zeitraum von zwei Stunden intensiv durchleutet und diskutiert.

Ich schätze Herrn Dr. Bergmann als fairen und sachlichen Diskussionspartner, obwohl ich als Mann der Finanzen, der Wirtschaft und der Kapitalmärkte eher die Finanz- und Wirtschaftspolitik von Frau Dr. Wagenknecht unterstütze und gutheiße.

Die Position von Herrn Dr. Bergmann zur Thematik heute war diese:


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Kleve: Mühle Keeken | Man spürt bei Dr. Günther Bergmann eine gewisse Nähe zur Mühle Keeken. Zum einen liegt ihm viel daran, den Kontakt zu den Bewohnerinnen und Bewohnern dieses oft ausgezeichneten Pflegeheimes zu erhalten und zu intensiveren - zum anderen informiert sich der Mandatsträger immer wieder über den Beruf der Altenpflegekraft, über Zukunft, Probleme und Aufgaben dieser so wichtigen Berufsgruppe. Ein dritter Grund dürfte die herrliche Lage der Mühle Keeken sein, die mit Sinnesgarten und Mühlenturm einen weiten Blick in die Unendlichkeit des Niederrheins bis hin in die Niederlande erlaubt.

So traf man sich heute bei Sonnenschein im Sinnesgarten der Mühle unter schattigen Bäumen. Nach der Begrüßung durch die Einrichtungsleiterin Frau Nicole Klösters-Kolk und Seniorchef Heinz Josef Keller diskutierte man heute die Thematik "Solide, aber soziale Wirtschafts- und Finanzpolitik - kommen oder kamen die Lohnabhängigen und somit Renter zu kurz?" ....

Im Gesprächskreis mit der Hausleiterin Siglinde Wolters, der Mitarbeiterin des Sozialen Dienstes - Elke Hermans, der Fachkraft Hediye Oynak und Willi Heuvens als Moderator wurde dieses Thema über einen Zeitraum von zwei Stunden intensiv durchleutet und diskutiert.

Ich schätze Herrn Dr. Bergmann als fairen und sachlichen Diskussionspartner, obwohl ich als Mann der Finanzen, der Wirtschaft und der Kapitalmärkte eher die Finanz- und Wirtschaftspolitik von Frau Dr. Wagenknecht unterstütze und gutheiße.

Die Position von Herrn Dr. Bergmann zur Thematik heute war diese:

Arbeit und Soziales gehen für die Union, die Partei der Sozialen Marktwirtschaft, Hand in Hand. Die CDU setzt auf die Soziale Marktwirtschaft nicht nur als ein deutsches, sondern auch als ein europäisches Leitbild. Die Soziale Marktwirtschaft verbindet wirtschaftliche Kraft und sozialen Ausgleich. Ihre Prinzipien sind zeitlos. Und wie keine zweite Wirtschaftsordnung stellt sie den Menschen in den Mittelpunkt. Das passt sehr gut zu unserer Wertebasis – dem christlichen Menschenbild.
Wir werden uns auch künftig daran orientieren und so für weitere Verbesserungen sowohl für Arbeitnehmer als auch Rentner sorgen. Dieses Vorgehen hat bis heute große Erfolge hervorgebracht:

Wir haben in Deutschland mit 43,5 Millionen Erwerbstätigen im Juni 2016 und weit über 31 Millionen Sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zum Jahreswechsel Rekordbeschäftigung, unser Arbeitsmarkt bleibt in Schwung. Das sorgt auch für soziale Sicherheit. Die Zahlen der Geringfügig Beschäftigten und Geringfügig Beschäftigten im Nebenjob bleiben mit 5 respektive 2,5 Millionen konstant seit Inkrafttreten der Hartz IV-Gesetze.
Die Zahl der Arbeitslosen betrug im Juli 2016 2,661 Millionen (112.000 weniger als im Vorjahresmonat) und befindet sich damit auf einem 25-Jahres-Tief. Für unsere Jugend gibt es heute ausreichend Ausbildungsplätze, die Jugendarbeitslosigkeit bei uns ist die niedrigste in ganz Europa (5,9 Prozent).
Frauen und Männer profitieren von steigenden Löhnen und geringer Inflation: Die Tariflöhne steigen 2016 um bis zu 2,8 Prozent. Der Mindestlohn steigt ab 2017 um 4 Prozent, und die Renten steigen dieses Jahr mit 4,25 beziehungsweise 5,95 Prozent so stark wie seit 23 Jahren nicht mehr. Dagegen liegt die Preissteigerung bei 0,1 Prozent. Das heißt: Die Menschen haben mehr Geld im Portemonnaie.
Wer die Regelaltersgrenze erreicht hat, aber weiter arbeiten möchte, profitiert doppelt: Zahlt man selbst weiter in die Rentenkasse ein, erhöht sich die eigene Rente. Und: Der Arbeitgeberbeitrag zur Rente zählt künftig mit.
Hinzu kommt, dass die CDU auf dem Kölner Parteitag 2014 den Einstieg in den Abbau der Kalten Progression beschloss, wovon „der Mittelstandsbauch“ am meisten profitieren würde.
Die CDU weist darüber hinaus auf die Bedeutung privater Altersvorsorge hin. Wir wollen zusätzlich, dass alle Ansprüche aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Vorsorge einfach und übersichtlich zusammengefasst werden.
Fazit: Von solider Wirtschafts- und Finanzpolitik auf Grundlage der Sozialen Marktwirtschaft profitieren alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen.

Ich denke, Dr. Bergmann wie auch ich wollen erreichen, dass durch dieses Wirtschaftssystem faire Löhne und somit menschenwürdige Renten gezahlt werden. Die Wege dorthin sehe ich persönlich unterschiedlich: Nach meinen Erkenntnissen haben wir per Jahresmitte 2016 nicht 2,6 Millionen Arbeitslose, sondern meine Zahl lautet 3,6 Millionen, da ich die Gruppe 58 plus, die 1-Euro-Jobber (Arbeitsgelegenheiten), die in Förderung und Weiterbildung befindlichen Arbeitssuchenden sowie die Menschen, die sich in beruflicher Eingliederung befinden oder krank bzw. schwer vermittelbar sind, auch dem Zahlenwerk zufüge. Wenn man die Jobs hinzufügt, die nach meiner Meinung durch zu geringe Entlohung bestehen, klettern meine Zahlen erneut - und zwar deutlich über die 4 Millionen-Grenze.

Unterschiede in der Bewältigung von Arbeitslosigkeit, Problemen der Lohn- und Rentenpolitik und Armutbekämpfung traten auch bei der Beurteilung des Mindestlohnes auf, den ich mit ca. 13 bis 14 Euro für gerechtfertigt, sozial und christlich halte. Zwar mußte sich der Staat einschalten, um einen Mindestlohn zu garantieren, mit 8,50 Euro reicht dieser jedoch bei weitem nicht aus. Wer sein Leben lang für einen Lohn von ca. 9 Euro arbeitet, erhält eine Rente, die aufgestockt werden muss.

Ein weiterer Unterschied unserer Betrachtungsweisen sah ich in der Einführung einer Mindestrente, die ein würdevolles Leben im Alter garantiert, auch für Menschen, die nur wenige Jahre arbeiten konnten. Erreichen kann man dieses m. E. durch Fortfall der Beitragsbemessungsgrenze, durch höhe Zuschüsse des Bundes und durch eine Gesetzgebung, die ALLE Erwerbstätigen zwingt, in die Rentenkasse einzuzahlen.

Das Berufsbild der Altenpflegekraft sahen alle in etwa gleich. Die Altenpflegerin bzw. der Altenpfleger gehört zu den wirklichen Leistungsträgern dieser Gesellschaft. Diese Menschen, die tagaus und tagein unmittelbar am Menschen tätig sind, oftmals über die Grenzen ihrer körperlichen und seelischen Belastbarkeit gehen müssen, benötigen eine weitaus höhere Anerkennung durch Öffentlichkeit und Gesellschaft. Dies wurde auch durch die Expertinnen der Pflege von demenzkranken Menschen, Frau Wolters und Frau Oynak, so gesehen.

Ein kurzweiliger, informativer - aber auch kämpferischer - Diskussionsnachmittag in der Keekener Mühle ging mit einer niederrheinischen Kaffeetafel im Schatten der Mühle friedlich zu Ende ....

Pflegefachleute, Kompetenzträger/innen der Altenpflege, ein Christdemokrat aus dem Kreis Kleve und dem Landtag von Nordrhein-Westfalen und ein Vertreter der Politik von Dr. Wagenknecht verbrachten schöne Stunden .... und gingen friedlich auseinander mit dem Gedanken: Man wird sich wiedersehen!
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