Naturbelassene Tierwelt vor den Toren von Kalkar .... Damwild auf Haus Horst ....

Platzhirsch Romeo ....
Neben Trauerschwänen, Pfauen, Huftieren und anderen Wasservögeln ist ein Damwildgehege im weitläufigen Wildpark des mittelalterlichen Rittersitzes Haus Horst bei Kalkar ein "Hingucker" und ein "Muss" für Natur-, Tier- und Niederrheinliebhaber ....

Gerade auch für die Bewohnerinnen und Bewohner der Seniorenresidenz bieten Park und Tiere ein Leben auf hohem Niveau in Ruhe und Naturnähe.

Willy Peters heißt der Mann, der sich liebevoll um alle Tiere in diesem großen Burgpark und dem angrenzenden Forst kümmert. Willy Peters weiß alles über "seine Tiere". Sie erwarten ihn oder seinen Mitarbeiter an sieben Tagen der Woche gegen 8.00 Uhr morgens ungeduldig, um die tägliche - auf sie zugeschnittene - Nahrung zu erhalten.

Heute begleitete ich Willy Peters bei seinen interessanten, aber auch verantwortungsvollen Tätigkeiten in der Natur und in der Tierwelt von Haus Horst.

Wie Willy mir heute bei einem anschließenden Fachgespräch intensiv erklärte, leben hier aktuell ein Leithirsch, sechs "Spießer" - jugendliche und nachwachsende Hirsche -, bei denen aus den "Spießen" auf dem Kopf ein Geweih wächst, dann ca. zehn Stück weibliches Damwild und acht Stück Jungwild.

Das Gehege ist weitläufig, zum großen Teil mit dichtem Waldbestand, aber auch mit freiliegenden Weiden und einem artgerechten Unterstand ausgestattet.

Einmal täglich sorgt Willy Peters durch die morgendliche Fütterung für einen stabilen Gesundheitszustand der Wildtiere. Neben einem speziellen Kraftfutter reicht er den Tieren Kartoffeln, Zuckerrüben, Möhren und verschiedene Früchte, die er fast mundgerecht und völlig fachmännisch vorbereitet.

Bei fast jedem Wetter verbringt das Damwild die Tage in freier Natur, nur selten benutzen es den sicheren und trockenen Unterstand, im dem sich die Tiere nach Belieben am frischen Heu bedienen können.

Scheu, diskret und auf Abstand besonnen verhält sich diese Wildart, die vor 2.000 Jahren von den Römern eingeführt wurde und von kleinerem Wuchs als das Rotwild ist. Weitere Kennzeichen sind weißer Spiegel, der schwarz umrahmt ist, ein langer Wedel mit dunkler Spitze sowie die langen Läufe.

Ein Besuch lohnt sich mit Sicherheit und besonders dann, wenn das Damwild aus dem Wald heraustritt, ist dies eine Pracht fürs Auge ....

Herzlichen Dank an den Fachmann Willy Peters, den - und das konnte ich wiederholt beobachten und feststellen - die Tiere schätzen und lieben.

Meine Fotostrecke entstand ungezwungen, ich bewegte mich ganz frei - allerdings immer in der Nähe des Tierfreundes Willy Peters, der eine hohe Wertschätzung gegenüber der Tierwelt praktiziert.
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Wolfgang Grüneberg aus Herdorf | 31.08.2016 | 19:22  
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