Frauenfußball WM 2011 – Wie viel Geld die deutschen Nationalspielerinnen verdienen?
Die DFB-Frauen aus dem Kader zur Frauen-WM 2011 verdienen nicht so schlecht, wie angenommen. Sie sind Profis und können von dem Geld, dass sie bei ihren Vereinen in der Bundesliga verdienen, auch ganz gut leben. Sie müssen zwar hart trainieren und bekommen dafür im Vergleich zu den Männern aus der Fußball-Bundesliga nur Peanuts, aber jammern dürfen Birgit Prinz und Co. nicht. Zumal sie in der Liga im Gegensatz zu den Männern nicht vor bis zu 80.000 Zuschauern sondern eher vor ein paar Hundert Leuten spielen.
Aus dem Kreis der Nationalmannschaft verdient Almuth Schult, Torfrau in Bad Neuenahr, nach Angaben von bild.de mit 1.750 Euro pro Monat noch am wenigsten. Das ist mehr als das Durchschnittsgehalt in Deutschland. Wenngleich es für eine Profi-Sportlerin auf Weltmeister-Niveau tatsächlich wenig ist. Da aber bei vielen Spielerinnen noch Extras anfallen, der Verein beispielsweise die Wohnung bezahlt oder ein Auto zur Verfügung stellt, relativiert sich das schon. Erfolgreiche Nationalspielerinnen können also auch im Frauenfußball von ihrem Beruf Profisportlerin leben. Manche davon, wie Fatmire Bajramaj, dank Werbeverträgen sogar ziemlich gut.
Was verdienen die Nationalspielerinnen denn nun im Monat? Die Gehaltsliste der DFB-Frauen:
Fatmire Bajramaj 11.000 Euro + im Jahr rund 80.000 Euro als Werbe-Testimonial
Birgit Prinz 7.000 Euro
Kerstin Garefrekes 5.500 Euro
Nadine Angerer 5.000 Euro
Kim Kulig 4.500 Euro
Ariane Hingst 4.500 Euro
Melanie Behringer 3.500 Euro
Inka Grings 3.400 Euro
Linda Bresonik 3.000 Euro
Celia Okoyino da Mbabi 2.800 Euro
Simone Laudehr 2.800 Euro
Annike Krahn 2.600 Euro
Babett Peter 2.500 Euro
Saskia Bartusiak 2.500 Euro
Martina Müller 2.400 Euro
Alexandra Popp 2.200 Euro
Ursula Holl 2.000 Euro
Bianca Schmidt 2.000 Euro
Verena Faißt 1.900 Euro
Lena Goeßling 1.800 Euro
Almuth Schult 1.750 Euro
Die Gehälter haben Nils Suling, Mathias Sonnenberg, Kai Traemann und Ursula Vielberg für bild.de recherchiert.


Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .