1. Herren: Starker Auftritt gegen den Tabellenführer

Nach längerer Spielpause - bedingt durch die Osterferien und das vorangegangene Spiel, bei dem der Gegner nicht angetreten war - stand für die 1. Herren am Sonntagnachmittag endlich wieder ein Punktspiel an. Hierzu hatte sich mit dem Garbsener SC der aktuelle Tabellenführer der Regionsoberliga-Staffel angekündigt. Die Ausgangslage der Altwarmbüchener dagegen nicht ganz so gut...

"Wir müssen hier und heute alles geben..."

Nach schwächeren Auftritten in den letzten Spielen hatte sich die Mannschaft in Richtung unteres Tabellendrittel orientiert. Daher war die Ansage von Trainer Stefan Töpfer vor dem Spiel eindeutig: "Wir müssen hier und heute alles Geben und dem Gegner mit viel Engagement das Leben schwer machen." Das nahm sich die Mannschaft zu Herzen und ging mit viel Motivation, einem gesunden Teamgeist und Spielfreude aus der Kabine.

4:0 - Starker Start

Nach dem Anpfiff wurden die Gäste vom Schwung der Altwarmbüchener geradezu überrannt. 1:0. Bäm! Und gleich weiter mit 2:0, 3:0 und 4:0. Bäm! Die Mannschaft aus Garbsen wusste gar nicht, wie ihr geschieht. Und auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte spielten die Gastgeber stark weiter und hielten Einsatz und Motivation jederzeit hoch. Die Abwehr stand bombig und brachte die Garbsener immer wieder aus dem Konzept und zur Verzweiflung. Vorne rissen Jan und Peter immer wieder Lücken in die gegnerische Deckung, der Rückraum mit Fabi, Basti, Dennis und Sören shootete oder zog ebenfalls mit viel Druck Richtung Tor und die Außen trugen durch Konter zum Plus auf dem Torekonto bei. Kurzum: Eine geschlossene Mannschaftsleistung. Die anfangs aufgebaute Führung blieb erhalten und mit einem absolut verdienten Halbzeitstand von 12:9 konnten die Gäste eigentlich noch sehr zufrieden sein.

Abwehr stand wie eine Mauer

Nach dem Pausentee hielten die Altwarmbüchener das Tempo und den körperlichen Einsatz hoch. Die Gäste versuchten weiter, Mittel gegen den starken Angriff zu finden und schreckten auch vor Kratzen(!) und Kneifen(!) nicht zurück. Aber erfolglos. Hinten stand die ABW-Abwehr wie eine Mauer. Und wenn nicht, war da immer noch Torwart Maciek, der seinem Team mit großartigen Paraden und mehreren gehaltenen Siebenmetern wahnsinnig dem Rücken stärkte. Das Publikum am Helleweg trug ebenfalls seinen Anteil bei und unterstützte das eigene Team über die ganze Spielzeit - Danke dafür!

Entscheidung fiel in den letzten 2 Minuten

Weiter im Spielverlauf: Die Führung aus Altwarmbüchener Sicht blieb bis bis zur Mitte der 58. Minute bestehen. Während einer Unterzahlsituation in diesen hochspannenden letzten zwei Minuten schafften es der Gegner dann doch irgendwie, auszugleichen und beim Stand von 20:21 doch noch in Führung zu gehen - zum ersten Mal in dieser Partie. Aber so einfach wollten sich die Gastgeber die Butter hier nicht vom Brot nehmen lassen. Mit einem letzten beherzten Angriff in der Schlussminute fiel der Ausgleich zum 21:21-Endstand und nach 60 Minuten steht nun immerhin ein Punkt auf der Habenseite.

Fazit:

Die Altwarmbüchener Jungs haben heute gezeigt, dass sie richtig Bock auf Handball haben! Und mit dieser Einstellung, auch bei einem vermeintlich schwierigen Gegner, ist noch einiges drin in dieser Saison... Ein Punktgewinn gegen den Tabellenführer ist eine tolle Leistung - andererseits wären heute auch locker zwei Punkte möglich und absolut verdient gewesen. Wir freuen uns auf die nächsten Spiele und auf ein spannendes Saisonfinale im aktuell engen Tabellenmittelfeld.

Für den TuS Altwarmbüchen: Trainer Stefan Töpfer, TW Maciek Rzepkowski, TW Yannic Uschkoreit, Sebastian Apelt (3), Fabian Bootsmann (5), Daniel Grützner (4), Kai Hofmann, Sören Kollorsz (1), Michael Schäfers, Jan Seeger (2), Peter Steer (2), Sören Wesebaum (3), Dennis Witte (1)

www.tus-awb-handball.de
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.