Der Mobilfunk von "anno dazumal" bis heute!

von Hubert R. aus Isernhagen | am 17.03.2010 | 243 mal gelesen | 4 Kommentare | 1 Bildkommentar | 9 Bilder

Man glaubt es kaum, heute eine Selbstverständlichkeit, gestern die Inbetriebnahme, anlässlich der CEBIT 1991, des D-Netzes und damit die Privatisierung des Mobilfunkes mit der Option ein sogenanntes Handy auf den Markt zu bringen.
Irgendwie fing alles in den 50zigern an, da war zunächst der öbL A (öffentlich beweglicher Landfunk (Entwicklungsstufe A). Um hier zu telefonieren brauchte man immer das Fräulein vom Amt, nichts Automatisches! Dann kam öbL B. Das war schon etwas komfortabler. Der Mobilfunkteilnehmer konnte schon fast automatisch telefonieren, aber wenn man das Fahrzeug vom Festnetz erreichen wollte, dann musste man den ungefähren Standort kennen und man konnte sich vermitteln lassen, später aber auch selbst anrufen.
Das öbL C-Netz war schon recht komfortabel, es war zumindest vollautomatisch auf analoger Grundlage. Die Geräte gab es zunächst nur für den Festeinbau im Fahrzeug, bedingt auch wg. der Größe und Stromversorgung. Im letzten Stadium des C-Netzes gab es auch vereinzelte "Handys". Sie setzten sich aber nicht mehr durch.
Der Durchbruch zum unbeschränkten mobil telefonieren kam mit der Einführung der digitalen Technik. Nach unzähligen Betriebs- und Pilotversuchen wurde die Technik von der Fa. Siemens 1991 auf der Cebit vorgestellt.
Jetzt ging es los. Ich selbst war in der Anfangsphase (1991 - 1996) bei der Deutschen Telekom am Aufbau dieses Netzes beteiligt.
Nach anfänglich großen Schwierigkeiten ließ die Entwicklung sich nicht mehr aufhalten. Die Geräte konnten am Anfang nur telefonieren, keine SMS, keine MMS, keine Datenübertragung vom Internet ganz zu schweigen.
SMS kam erst sehr viel später und war eigentlich nur ein "Nebenprodukt". Als die Provider merkten, dass man damit sehr viel Geld verdienen konnte, wurde dieser Dienst für alle sehr interessant.
Ich habe mal versucht über die ersten Geräte bis zum Iphone einen Bogen zu spannen.
Man könnte natürlich sehr viel mehr schreiben, aber ich denke, es würde den Rahmen sprengen.
Vielen Dank, dass ihr den Artikel bis zum Ende gelesen habt.

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4 Kommentare zum Beitrag
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen am 17.03.2010 um 19:13 Uhr  
4.524
Hubert R. aus Isernhagen am 17.03.2010 um 19:21 Uhr  
1.600
Bernd Stache aus Neustadt am Rübenberge am 17.03.2010 um 21:11 Uhr  
552
Christiane Hinze aus Isernhagen am 27.03.2010 um 15:56 Uhr  
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