Sie sind überall, ich meine es ist eine Plage. Was meint ihr dazu?
Soll man regressiver gegen diese Art von Ungeziefer vorgehen?
Wenn ja, wie?
Oder soll man es so lassen, wie es jetzt ist?
Wäre schön ein paar Meinungen zu hören!
Pro und Kontra, bitte eine konstruktive Diskussion.
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Das ist "höhere Gewalt", da ist man machtlos. Ich habe auch so ein "Haustier", das heißt Maulwurf und man darf es auch nicht mit allen Mitteln "entsorgen". Es ist nicht nur vor den Höfen, sondern schon unterm Garten !
Den Ausdruck Ratten der Lüfte finde ich ätzend,warum schickt man bei einer Hochzeit Tauben in die Luft, warum ist die Taube ein Zeichen des Frieden´s,warum wird der heilige Geist als Taube gezeigt und so könnte ich fortfahren,irgend Jemand findet stets etwas das ihm nicht paßt das war schon immer so,also mir gefallen Tauben.
Im Übrigen habe ich mir beim Fotografieren richtig Mühe gegeben, es ist gar nicht so einfach jede einzelne Feder und Farbe so abzulichten. Das nur so am Rande vermerkt.
@ Wilhelm
Ich habe deinen Beitrag gelesen und staune nicht schlecht. Lasst uns doch einen Zoo auf der Straße aufmachen. Was fällt mir dazu ein? Streunende Hunde, Katzen, Wölfe, Wildschweine, Geflügel aller Art, Ratten, Mäuse. Alles niedliche Tiere, das muss ich zugeben.
Oh Graus, wo sind wir denn? Mittelalter oder doch schon zivilisiert, das ist hier die Frage? Man könnte unzählige weitereTiere aufführen, es gibt aber verschiedene Lebensräume der einzelnen Kreaturen. Ich denke, das ist bei aller Tierliebe unumstritten.
Nun habt ihr wieder die Ratten der Lüfte vor.
Schaut doch bitte mal auf das Bild oben. Das zeigt eine Ringeltaube und hat mit den "Ratten" nichts zu tun sondern gehören in die Natur wie Amsel, Drossel, Fink und Star. Nun müssen wir doch unterscheiden zwischen diesen Wildtauben und denen in der Stadt, die mancherorts zur Plage geworden sind. Trotzdem werden sie von einigen Passanten immer noch gefüttert und vermehren sich eifrig.
Wenn wir aber all das vernichten würden, was uns lästig ist, wären wir bald nur noch allein auf der Welt und hätten dann auch unsere Ruhe.
Nicht die Natur braucht uns, sondern wir brauchen die Natur. Gruß Günther
"Der Mensch ist nicht Maß aller Dinge, sondern Leben inmitten von Leben, das auch leben will." (Albert Schweitzer)
1. verstehe ich Deine Frage " Soll man regressiver gegen diese Art von Ungeziefer vorgehen?" nicht, im Kontext zu Deiner Haltung. Bitte um eine kurze Erklärung.
2. die Taube ist eines der ältesten Haustiere der Menschheit. Die "Stadttauben" sind Abkömmlinge von gezüchteten Tieren, also "hausgemacht". Den größten Anteil am Zuflug zu Stadttaubenkolonien, haben Irrfläufer und erschöpfte Brief/Zuchttauben.
Sie haben uns nicht als Wildtier mit freiem Willen verfolgt, mit der Absicht uns zuzukacken. Im übrigen kacken REINWEISSE ZUCHTTAUBEN (Vielleicht sollte wir alle Lebewesen, außer den Menschen, in den hygienischen Symbolbereich verfrachten. Allerdings haben wir auch ein Verdauungssystem, nur unser Entsorgungssystem ist etwas ausgeklügelter) genausoviel wie die NIEDEREN GRAUEN STADTTAUBEN...
3. im Bundesseuchengesetz sind Tauben nicht als Schädlinge eingestuft.
Elisabeth Petras hat in dem oben erwähnten Bericht von Wilhelm Kohlmeyer sachlich alle Bedenken zum Thema Zoonosen widerlegt.
4. Nach wissenschaftlichen Gutachten beträgt die Beeinträchtigung durch Taubenkot nur 0,5 % der Gebäudezerstörung. 99,5 % der Schäden sind auf Aktivitäten der Menschen (u.a. Auto- und Industrieabgase) und natürliche Verwitterung zurückzuführen. Der PH-Wert von Taubenkot, bewegt sich im schwach sauren Bereich.
Was bleibt ist ein hygienisches und ästhetisches Problem, was viele Menschen mit dem Taubenkot haben.
@Wilhelm, schnapp Dir doch mal ne Schaufel und schaff Dir Dein Problem vom Hals ;o) Du findest bestimmt viele Mitstreiter.
"Was die Tauben in 5000 Jahren nicht geschaffen haben, schafft der Mensch in wenigen Jahrzehnten und schämt sich nicht, dafür die Tauben verantwortlich zu machen und sie umzubringen!" (Sonja Roster, Autorin).
In meiner Zeit als Tierheimleiterin in Duisburg, habe ich intensiv und gerne mit dem „Tauben-Bahnhof“ des IMBSE in Moers zusammengearbeitet. Dort wurde mit dem Thema Stadttauben sachlich und konstruktiv umgegangen. Durch dieses Projekt wurden Menschen, die lange Zeit ohne Arbeit waren, sinnvoll eingebunden. http://www.stadttauben-nrw.de/index.php?id=17
Das sage ich doch in meinem letzten Satz.
Wir meinen immer alles regeln zu müssen und brechen dabei immer mehr Zähne aus dem Räderwerk der Natur. Dabei sind wir doch selbst nur ein kleines Rädchen davon. Eines Tages wird nicht mehr ein Zahn in den anderen greifen und unser Rädchen bleibt stehen.
Die Welt wird sich trotzdem noch Millionen Jahre weiter drehen.
Ob mit oder ohne uns ???
mich stört der dreck, den menschen überall
(also auch in den städten) hinterlassen, jedenfalls deutlich mehr als die tauben. die sollten mal bei sich anfangen - und zwar nicht regressiv, sondern progressiv :o)
Es gibt halt immer Menschen die bewerten wer und was zuviel auf der Welt ist, wer schädlich oder nützlich ist wird natürlich auch bewertet. Wieviel Dreck Menschen machen, wie schädlich sie für die Umwelt und Tierwelt sein können wird da ungern erwähnt. Na ja für viele sind Tiere ja e nichts wert....
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