CDU Senioren-Union Isernhagen

  Welch ereignisreiche Reise....
Seniorenunion besucht ‚Südliches Ostfriesland‘
Wie kommt man bloß auf die Idee, ausgerechnet zu den Ostfriesen zu fahren? Diese ernst gemeinte Frage wurde mehrfach gestellt...
Es ist ganz einfach: Wir kennen einen, der kennt einen der uns was erzählen kann! Und das haben wir mal getestet.
Ergebnis: es ist nicht zu toppen!! Alle die dabei waren können das nur unterstreichen.

Nach langer Fahrt mit viel Regen, gab es ein Mittagessen vom Feinsten. Wie kann es auch anders sein, wenn man auf Empfehlung „Bei Cassi“ einkehrt. Es handelt sich hierbei um ein Restaurant, das vor 6 (!!) Generationen von einem französischen Hugenotten gegründet wurde. Die Küche ist auch heute noch super.
So gut gestärkt kamen wir an unserem ersten Ziel, dem Emssperrwerk, an. Der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) sagt in seinem Begleitheft zum Sperrwerk, der Platz sei bei Gandersum ausgesucht worden, weil der Dollart sehr nahe sei und, man glaubt es kaum, die geringe Breite der Ems. Diese misst hier fast 500 m..., das gesamte Sperrwerk, eingebaut zwischen den Deichanschlüssen, erstreckt sich über 476 m. Nach einem sehr beeindruckenden Film über das Sperrwerk ging es zur Besichtigung; und weil wir einen kennen, durften die besonders Lauffreudigen (100 Stufen runter, und natürlich 100 Stufen wieder rauf!) sogar in den Keller und zur anderen Seite des Sperrwerks. Es sollen einige dabei gewesen sein, die die Stufen gezählt haben; nach deren Auskunft war die Zahl 100 eine kleine Untertreibung. Also so eine Besichtigung ist schon anstrengend, aber hochinteressant und schön...
Weiter ging es nach Emden, wo wir unser Hotel bezogen. Schon wieder Essen, dabei waren wir noch gar nicht hungrig, Mittagessen und Torten am Nachmittag waren einfach zu viel. Grüppchenweise verteilten sich die Isernhägener um z.B. Emdens Nachtleben zu erkunden, einfach spazieren zu gehen, oder im Hotel zu klönen. Letzteres war wohl die vernünftigste Wahl, denn das Emder Nachtleben wird noch immer gesucht und die Spaziergänger mussten Acht geben und beim Hochklappen der Gehwege bei Seite springen.
Für den zweiten Tag der Ostfriesischen Besichtigungstour standen die berühmte Meyer Werft in Papenburg an und Haselünne. Haselünne??? Abwarten!

Meyer Werft. Die in Papenburg ansässige MEYER WERFT wurde 1795 gegründet und befindet sich in sechster Generation im Familienbesitz. Bekannt ist das Unternehmen vor allem durch den Bau großer, moderner und anspruchsvoller Kreuzfahrtschiffe.
Wer hat sie noch nicht gesehen, diese wunderbaren Kreuzfahrtschiffe, wenn das Fernsehen zeigt, wie sie die schmale Ems bezwingen müssen, um endlich auf den Meeren der Welt fahren zu können. Der ca. 2-stündige Rundgang startet mit einem informativen Film und anschließend geht es in Begleitung eines Gästebetreuers auf den Rundgang. Wir sahen die Fertigung der Schiffe im Film und live in verschiedenen Baudocks. Die Größe dieser Schiffe übersteigt fast die Vorstellungskraft; in der großen Halle von 504 m wurden gerade zwei Schiffe gebaut, das heißt, es wird immer nur ein Drittel gebaut, rausgeschleppt, liegt dort und wartet bis die nächsten Teile gefertigt sind um dann zu einem zusammengefügt zu werden.
Von diesem interessanten, aber anstrengenden Rundgang erholten wir uns im Bus bei der Weiterfahrt nach Haselünne. Ja, was gibt es denn hier? Noch ein Familienunternehmen, seit über 250 Jahren. Aber so richtig bekannt wurde dieses Unternehmen in den 70iger Jahren mit seinem „Apfelkorn“. Natürlich, die Mitglieder der SU sind alt genug, um den Apfelkorn und auch Persico zu kennen. Aber die Firma Berentzen macht ja nicht nur diese leckeren Schnäpse, es gibt natürlich noch viel, viel mehr. Bei einem Rundgang durften wir das Berentzen Museum sehen und bekamen natürlich alle die diversen Getränke vorgestellt, erst mal nur hinter Glas. Anschließend gab es dann einige Sorten im Glas, das heißt, wir durften kosten..., klar, dass alle mit Tüten bepackt wieder in den Bus kletterten, um müde und erschöpft endlich wieder in Richtung Isernhagen zu fahren.
An alle Daheimgebliebenen: Ihr habt wirklich was verpasst!!!
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