CDU Senioren-Union Isernhagen

  Was für ein wunderschöner Tag...
Unsere dritte Tagesfahrt, diesmal war das Ziel die alte Hansestadt Lübeck, begann schon sehr früh (!!) am Morgen. Wir verließen das regnerische Isernhagen und auf dem Wege nach Norden machten einige der Mitreisenden noch eine kleine „Augenpflege“...
deshalb waren diese sehr verwundert, als wir Lübeck in strahlendem Sonnenschein erreichten.
Unser erster Weg führte uns zum Holsten Hafen, wo bereits das Schiff für die Stadtrundfahrt wartete. Natürlich fuhren wir mit der „Lübeck“ und ihr Kapitän erzählte uns während der Fahrt alles Wissenswerte über diese Stadt:
Lübeck ist geprägt vom Wasser. Die Altstadtinsel, umflossen von Trave, Wakenitz und Elbe-Lübeck-Kanal, vermittelt auch heute noch den Charme und die Weltoffenheit einer Hafenstadt. Sowohl die Stadthäfen als auch der größte europäische Fährhafen in Lübeck-Travemünde machen deutlich, dass die Zeit nicht stehengeblieben ist. Tradition und Fortschritt sind in Lübeck keine Gegensätze, sondern sie bilden den Spannungsbogen, der diese Stadt so einzigartig macht. Und stolz erzählen die Lübecker, dass diese Stadt schon immer einzigartig war. Königin der Hanse für 500 Jahre und heute das Tor zur Ostsee, nach Skandinavien und zum Baltikum. 1143 von Adolf von Schauenburg gegründet, neu belebt durch Heinrich den Löwen 1157, wurde sie bereits 1226 von Kaiser Friedrich II zur reichsunmittelbaren Stadt erklärt und blieb es bis 1937. Im zweiten Weltkrieg wurde leider sehr viel zerstört, doch der sprichwörtliche hanseatische Bürgersinn hat es möglich gemacht, die berühmten sieben Türme (Dom zu Lübeck, St. Marien, St. Petri, Jakobikirche, Katharinenkirche und die Probsteikirche Herz-Jesu), zahlreiche Bürgerhäuser, Gänge, Höfe und Klöster wiederherzustellen. Die wasserumflossene Altstadt mit historischen Gassen und verwinkelten Gängen war unser nächstes Ziel. In einem der rund 1800 denkmalgeschützten Gebäuden, dem Rathauskeller, wurden wir auf das Köstlichste bewirtet und konnten anschließend auf eigene Faust die Altstadt mit ihren beeindruckenden Kaufmannshäusern, ihren Kirchen und auch den Gangbuden und Werkstätten der Handwerker erkunden.
Das nächste Ziel war der berühmte Marzipanspeicher an der Untertrave, denn der „Lübecker Marzipan-Speicher“ hält viele Überraschungen bereit. Im historischen Gebäude von 1871 mit dem „Marzipanland“, fühlt man sich in die Zeit der Buddenbrooks zurück versetzt. Im „Speicher-Café“ wurden wir mit Marzipantorte und Kaffee kulinarisch verwöhnt, konnten das „Marzipan-Museum“ mit außergewöhnlichen Exponaten besichtigen und anschließend führte die Tochter der heutigen Marzipanköche Leu durch die „Marzipan-Show“.
Wer hat noch nicht das Marzipan-Abitur? In der weltweit einzigen Marzipan-Show im Lübecker Marzipan-Speicher konnten wir es ablegen. Mit viel Spaß, Haushaltstipps und umfassenden Informationen rund um das Marzipan konnte wer wollte unter Anleitung, eine
Marzipanrose oder einen Marzipanhund formen! Für das „Kunstwerk“ wurde das Marzipan-Abitur verliehen!
Ingeborg Mack
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Nordhannoversche Zeitung | Erschienen am 12.09.2014
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