CDU Senioren-Union Isernhagen

Kloster Loccum
Die zweite Fahrt dieses Jahr ging auf vielfachen Wunsch nach Rehburg-Loccum, um das dortige Kloster zu besichtigen.
Kaum waren die letzten Gäste sicher in den Bus eingestiegen, dieser in Richtung A2 abgebogen, ging es los mit Regen! Derartiges sind wir ja gar nicht gewohnt, wir haben immer Sonne! Aber irgendetwas mit der Wetterbestellung scheint wohl schiefgelaufen zu sein...
Nur gut, dass es die A2 auch diesmal gut mit uns meinte; die Fahrt verlief wieder ganz ohne Stau und wir kamen pünktlich im Kloster Loccum an, wo uns schon eine in der Geschichte des Klosters sehr bewanderte Mitarbeiterin, ehemals Küsterin der Kirche, erwartete.
Mit den Worten „Porta patet, cor magis“ - „ das Tor steht offen, noch mehr das Herz“ begannen für uns 1 ½ unvergleichliche Stunden. Die Klosterführerin brachte uns mit ihrem schier unendlichen Wissen über die Geschichte des Klosters dessen Werden und dessen Geschichte nahe:
„Kloster Loccum ist ein ehemalige Abtei der Zisterzienser in der Stadt Rehburg-Loccum, Niedersachsen, nahe dem Steinhuder Meer. Auf eine Stiftung der Grafen Wilbrand von Hallermund zurückgehend, wurde es 1163 als Filialgründung des Klosters Volkenroda in Thüringen errichtet, mit welchem es heute der Pilgerweg Loccum–Volkenroda verbindet. Primarabtei ist das Kloster Morimond. Heute gilt Kloster Loccum neben dem Kloster Maulbronn in Baden-Württemberg als das am besten erhaltene Zisterzienser-Kloster nördlich der Alpen.“
Der Rundgang durch das Kloster begann in der Klosterkirche, einem stilechten Zisterzienserbau, errichtet von 1240 – 1277. Das Gotteshaus wurde der Mutter Maria geweiht und zusätzlich auch dem heiligen Georg. In ihrer klaren Architektur wirkt die Kirche auf jeden, nicht zuletzt durch ihre eindringliche Schlichtheit.
Wir sahen als erstes den gestifteten Taufstein, der Zeugnis darüber ablegt, dass dies ein evangelisches Kloster ist, wir sahen die neue Orgel, das wunderbare Tafelkreuz und den Laienaltar, in dessen Mitte Maria als Schutzherrin aller Zisterzienserklöster dargestellt ist ebenso wie den Marienaltar und den Reliquienschrein bevor wir über den Lesegang zur Johanneskapelle, den Kapitelsaal und die Bibliothek geführt wurden, nicht zu vergessen das Refektorium und das ehemalige Brunnenhaus. Mit einem sehr herzlichen Dankeschön für diese überaus gelungene Führung verabschiedeten wir uns vom Kloster Loccum.
Nächste Station waren die Strandterrassen am Steinhuder Meer, hier konnten sich alle nach dem leckeren Mittagessen die Beine vertreten, Steinhude besichtigen, Aal oder anderen Räucherfisch kaufen, oder einfach nur auf der Bank sitzend den doch ziemlich hohen Wellengang beobachten. Ja, und dann stiegen wir in das Boot, das uns zur Rundfahrt auf dem Meer einlud. Einige doch mit gemischten Gefühlen, es war wirklich etwas windig und hoher Wellengang. Aber ohne jegliche Zwischenfälle glitt das Boot dahin, rüber nach Mardorf, entlang der Küste, umrundete die Insel Wilhelmstein und brachte alle wieder wohlbehalten zurück, wo uns schon die Strandterrassen mit lecker Kaffeegedeck erwarteten.
Noch auf der Heimfahrt wurde schon über die dritte und letzte diesjährige Fahrt gesprochen: Lübeck ist unser Ziel...
Ingeborg Mack, Schriftführerin
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Nordhannoversche Zeitung | Erschienen am 06.09.2014
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