Tanz der Lokomotiven; Let's go west mit Cotton Belt und 380 Achsen !
Mit diesen Video habe ich nun meinen ultimativen Güterzug gefilmt. Dieser amerikanische Güterzug, gezogen von sieben ( motorisierten ) Lokomotiven, hat eine Gesamtlänge von mehr als 20 Metern und besteht aus 85 Wagen. Es handelt sich dabei um einen Spur HO Güterzug. Die Lokomotiven sind ein buntes Sammelsurium verschiedenster Baureihen und Bahngesellschaften aus den 70er und 80er Jahren . Da gibt es eine SD 45-2 der CSX, oder mehrere "Tunnelmotors" mit langen und kurzen Vorbauten der Reihe SD40-2T der SSW eine Tochtergesellschaft der ehemaligen Southern Pacific. Auch eine GP40X der Southern Pacific mit "Elephant Ears" ist hier zu finden. Hersteller dieser Lokomotiven ist Athearn.
Die Wagen sind ebenso bunt gemischt. Hier sind zahlreiche Bahn- und Leasinggesellschaften in verschiedensten Bauarten vertreten. Getreidewaggons wechseln sich mit geschlossenen Güterwagen ab. Union Pacific, folgt auf Santa Fe.
Auch leere Wellcars für den doppelstöckigen Transport von Containern laufen hier mit. Besonders die geschlossenen Güterwagen sind sehr bunt und zahlreich vertreten. Hier finden sich lange "Boxcars" für den Transport von Autoteilen ebenso, wie "Reefers" für den Transport verderblicher Waren. Auch Exoten sind mit im Zug. So zum Beispiel ein "Caboose" der Southern Pacific mitten im Zug, oder auch ein "Cementary Hopper" der Chessie System.
Um diesen Zug überhaupt zum Laufen zu bringen, bedarf es einiger technischer Vorraussetzungen. Zum einen brauchen die Gleise eine excellente Stromversorgung, zum anderen braucht man überhaupt genügend Gleislänge. Auch der Kurvenradius sollte nicht zu eng sein. Meine Radien liegen bei 80 cm, nur wo wirklich kein Platz war liegen diese bei 60 cm. Gleislänge ist auch kein Problem da ich "immer an der Wand entlang" fahre. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der große Unterschied bei der Technik von amerikaischen Güterwagen. Zum einen fehlen Puffer, die sind dort nicht üblich. Daher entfällt eine störanfällige Kurzkupplungsmechanik. Besonders vorteilhaft ist die Montage der Kupplungen mit Schrauben. Dieses ermöglicht wesentlich höhere Zugkräfte als bei gesteckten Kupplungen. Allerdings sitzt die amerikanische Klauenkupplung bei weitem nicht so fest wie die europäischen. Rückwärts fahren sollte sehr genau überlegt sein. Genauso sollte ein " Burn Out " der Lokomotiven tunlichst vermieden werden. Amerikanische Modellzüge wollen erst gestreckt werden, bevor man richtig losfährt. Bei 85 Wagen sind das schon gute 15 cm.
Zum anderen jedoch ist das Umgrenzungsprofil wesentlich größer, sowohl nach oben, als auch zur Seite und nach unten. Problematisch sind bei mir die Schneeräumer an den Lokomotiven, weil diese fast auf den Schienen liegen.
http://youtu.be/S-l2-N8dWBM
Viel Spaß beim Anschauen. Sorry, meine Kamera liefert keine besseren Bilder.


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