Feuer in Isernhagener Altenheim - Alarmierungsübung für DRK und Feuerwehr

Verletztensammelstelle des DRK-Region Hannover nach einem simulierten Brand in einem Altenheim in Isernhagen (Foto: Björn Wuttig, DRK Hannover)

Isernhagen: NB | In einem Pflegeheim in der Straße Am Ortfelde in Isernhagen NB in der Region Hannover kam es am Abend des 14.04.2011 zu einem simulierten Brand im Rahmen einer Übung von Feuerwehr und Einsatzkräften des DRK-Region Hannover.

Um 19.00Uhr alarmierte die Regionsleitstelle Hannover die örtlichen Feuerwehren und die Schnelleinsatzgruppen des DRK-Region Hannover.

Nach der Rettung der "Bewohner" durch die Feuerwehr versorgten Einsatzkräfte des DRK diese geschminkten Verletzten.
Die Einsatzleitung des DRK versorgte 15 Verletzte, davon drei schwer, sieben lediglich leicht verletzt. Zum Teil litten die "Verletzten" unter schweren Rauchgasvergiftungen.
Alle Verletzten waren Mimen, denen realistische Verletzungen geschminkt wurden.

Der stellvertretende DRK-Regionsbereitschaftsleiter Heiko Wölfel zieht ein positives Fazit: "Wie nach jeder Übung sind einige kleinere Defizite aufgefallen." Das liegt nach Aussage von Wölfel in der Natur der Sache. "Wir werden in den nächsten Tagen die Abläufe noch weiter optimieren."

Hintergrund dieser Übung ist neben der Brandbekämpfung in dem Gebäude auch die Optimierung von Abläufen bei der Evakuierung der Pflegeeinrichtung. Fester Bestandteil dieses Konzeptes sind neben den örtlichen Feuerwehren auch die Einsatzkräfte der Schnelleinsatzgruppe des DRK-Region Hannover.

Im Einsatz waren neben den örtlichen umliegenden Feuerwehren auch das DRK-Region Hannover aus Burgwedel, Isernhagen, Lehrte und der Wedemark. 23 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, ein Einsatzleitwagen, vier Rettungs- und Krankenwagen, zwei Gerätewagen und einige Sonderfahrzeuge waren an dieser Übung beteiligt.

Nach Übungsende gegen 20.30Uhr wurde ein Rettungswagen des DRK, der an der Übung beteiligt war zu einem realen Notfall alarmiert. Die Einsatzkräfte transportierten den Patienten nach Versorgung dann in Begleitung eines Notarztes des regulären Rettungsdienstes in eine Klinik zur weiteren Versorgung.

Weitere Informationen über den DRK-Katastrophenschutz und Einsatzdienste unter drkhannover.org

Autor: Björn Wuttig - Pressesprecher

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