Schwaben setzt auf Innovation und starken Mittelstand

Irsee: Irsee | CSU Bezirksvorsitzender Markus Ferber fordert Planungssicherheit bei Energiekosten

Schwaben zeichnet sich aus durch ein starkes mittelständisch geprägtes wirtschaftliches Umfeld. „Wir sind ein produktionsstarker Standort und haben einen gesunden Mittelstand. Daher sind wir auch weniger krisenanfällig“ betont der CSU Bezirksvorsitzende und Europaabgeordnete Markus Ferber. Gleichzeitig warnt er vor den Herausforderungen einer immer stärker werdenden Weltwirtschaft. „Gerade Länder wie China versuchen im technischen und innovativen Bereich stark aufzuholen und drängen mit ihren Produkten auch auf den deutschen Markt. Daher müssen wir gerade im Bereich der Digitalisierung die bestmöglichen Rahmenbedingungen für unsere Unternehmen in Bayern schaffen“ betont Markus Ferber, der auch erster stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Währung im Europäischen Parlament ist. Ebenso müsse nach Ansicht des CSU Bezirksvorsitzenden der Fachkräftemangel weiterhin konsequent und in Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Wissenschaft und den Kammern angegangen werden. Staatsministerin Ilse Aigner, MdL bestätigt, dass man in Bayern mit dem Mittelstandsprogramm und einer Fördersumme von rund 1,5 Milliarden EUR auf dem richtigen Weg sei. „Hierdurch konnten rund 40 Tausend Arbeitsplätze in Bayern erhalten oder neu geschaffen werden“, so die Ministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. Während der Breitbandausbau in Bayern erfolgreich umgesetzt wird, müsse nach Ansicht von Ilse Aigner im Bereich der Digitalisierung etwas Rückstand aufgeholt werden. „Wir investieren zwei Milliarden EUR in die Grundlagenforschung. Die Digitalisierung wird enormen Einfluss auf Produktionsprozesse haben und Daten werden die Währung der Zukunft sein“, so die Ministerin. Ein wichtiger Baustein hierfür ist beispielsweise die Errichtung eines digitalen Gründerzentrums in jedem Regierungsbezirk.

Energiekosten müssen planbar sein

Der CSU Bezirksvorsitzende Markus Ferber, MdEP sieht den Produktionsstandort Deutschland vor allem in den nächsten Jahren durch die Entwicklung der Energiekosten benachteiligt. „Gerade energieintensive Betriebe brauchen Planungssicherheit bei den Energiekosten über zehn oder sogar bis zwanzig Jahre, damit sie langfristige Wirtschaftspläne aufstellen können. Nur so können die Unternehmen Investitionen zuverlässig bewerten“, so der CSU Bezirksvorsitzende. Markus Ferber könne sich auch vorstellen, notfalls mit einer Strompreisbremse und der damit verbundenen Deckelung von Strompreisen die Betriebskosten zu begrenzen, da es sich hierbei um grundlegende existenzielle Fragen handelt. Die Ministerin Ilse Aigner, MdL verweist nochmals darauf, dass der Transport von Strom enorm wichtig sei. „Wir haben in Deutschland eine Vielzahl von kleineren Energiequellen, die zu unterschiedlichen Zeiten ins Netz einspeisen. Daher benötigen wir eine leistungsfähige Infrastruktur, um den Strom von den Erzeugern zu den Abnehmern zu bringen“, so die Ministerin. Auch dürfe Atomstrom nicht einfach durch Kohlestrom ersetzt werden, sondern müsse mit regenerativen Alternativen kompensiert werden. Einen weiteren Eckpfeiler bei der Versorgungssicherheit sieht Ilse Aigner, MdL in einem Gaskraftwerk in Bayern, damit eine drohende Stromunterversorgung rechtzeitig abgefangen werden kann.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.