Klinikumsärzte unter den Besten in Deutschland

Ratgeberjournalismus ist seit vielen Jahren ein wichtiger Trend in den Medien. Sie informieren zu den unterschiedlichsten Themen, geben den Verbrauchern praktische Tipps und wollen ihnen Entscheidungshilfen bieten – so auch in der Medizin. Hier geben die Medien Tipps, wie man gesünder leben kann, wie man Krankheiten vorbeugt oder welche Behandlung wie Erfolg versprechend ist. Auch Ärzterankings haben seit Jahren Konjunktur. Regelmäßig werden die besten Ärzte Deutschlands gekürt – nicht selten mit Ingolstädter Beteiligung. So auch jetzt: In der jüngsten Sonderausgabe „Gesundheit“ der Zeitschrift „Guter Rat“ kam nicht nur Prof. Dr. Axel Hillmann gleich zwei Mal unter die besten Ärzte Deutschlands, sondern auch sein Kollege Prof. Dr. Andreas Manseck.

Zu welchem Arzt sollte ich mit meiner Krankheit gehen? Wem kann ich vertrauen? Ist er der Richtige und wie gut ist er wirklich? Gerade bei komplexeren Erkrankungen ist es für medizinische Laien nicht einfach, diese Fragen zu beantworten und den richtigen Arzt zu finden. Eine Entscheidungshilfe bieten seit Jahren die immer wieder in verschiedenen Medien erscheinenden Ärzterankings, bei denen immer wieder aktuell die besten Ärzte für verschiedene Krankheiten vorgestellt werden.

Von Kollegen empfohlen
Auch wenn man diese Rankings nicht immer bis ins Detail für bare Münze nehmen dürfe, wie Prof. Dr. Axel Hillmann meint, freut er sich doch, dass er bereits zum zweiten Mal in der Sonderausgabe der Zeitschrift „Guter Rat“ unter den besten Ärzten aufgeführt ist – und zwar in zwei verschiedenen Kategorien: Sowohl in die Liste der besten Orthopäden und Unfallchirurgen als auch in die der besten Kinder- und Jugendmediziner in Deutschland hat das Sonderheft „Gesundheit“ der Ratgeberzeitschrift den Direktor der Orthopädischen Klinik im Klinikum Ingolstadt aufgenommen. Eigentlich aber waren es größtenteils seine Kollegen, die ihn als einen der Besten gekürt haben: Denn die Redaktion fragte nach eigenen Angaben jeweils die „Top-Mediziner“, bei welchen Kollegen sie sich selbst oder ihre Angehörigen behandeln lassen würden. Dass die Auswahl also zu einem guten Teil von renommierten Kollegen stammt, freut Hillmann doppelt: „Es ist ein gutes Gefühl, zu sehen, dass die eigene Leistung gerade von Fachleuten so hoch eingeschätzt wird“, sagt Hillmann.

Hinzu kamen andere Faktoren, die ebenfalls in die Bewertung einflossen. Die Zeitschrift befragte die Ärzte danach, ob sie auch Kassenpatienten behandeln, ob sie selbst die Patienten versorgen und wie lange man auf einen Termin warten muss. Besonderes Augenmerk hatte man in diesem Jahr auf das Thema Krankenhaushygiene als wichtigem Faktor für die Patientensicherheit gelegt: So gab es jeweils Pluspunkte für einen hauptamtlichen Krankenhaus-Hygieniker, für Tests von Risikopatienten auf resistente Keime (MRSA) sowie die Teilnahme an der Aktion „Saubere Hände“ – Kriterien, bei denen das Klinikum mit seinen hohen Hygienestandards ebenfalls kräftig punkten konnte. „Wir nehmen das Thema im Klinikum und in meiner Klinik sehr ernst“, sagt Hillmann. Und das offenbar mit Erfolg: „Wir hatten im vergangenen Jahr eine Infektionsrate von null.“ Daneben spielten auch die Qualität der Versorgung und die eingesetzten Behandlungsmethoden eine wichtige Rolle.

Das Hauptaugenmerk aber liegt auf der Empfehlung durch andere Kollegen. Offenbar hat sich schon weit herumgesprochen, dass an Hillmanns Klinik exzellente Medizin praktiziert wird, und zwar nicht nur in den Medien, sondern auch unter Patienten und Kollegen. Die Patienten kommen bereits seit Jahren aus ganz Deutschland und darüber hinaus – vor allem, wenn es um eines der Spezialgebiete Hillmanns und seiner Klinik geht: nämlich die Behandlung von bösartigen Knochentumoren, speziell bei Kindern. Seine Klinik ist eine von nur drei Referenzorthopädien für Ewing- und Osteosarkome in Deutschland, bösartige Erkrankungen der Knochen, und hat daher in diesem Bereich inzwischen überregionale Bedeutung erlangt. Als Referenzzentrum für orthopädische Tumoren des Bewegungsapparates stellt sie nicht nur in schwierigen Fällen Diagnosen für andere Kliniken, sondern übernimmt auch häufig komplexe Eingriffe, die in anderen Krankenhäusern nicht durchgeführt werden können. Vor Kurzem war sogar das ZDF zu Gast und berichtete über eine Patientin, die Hillmann als Kind vor Jahren wegen einer gefährlichen Tumorerkrankung behandelt hatte und die inzwischen verheiratet und Mutter ist.

Auch Prof. Manseck erneut unter den Besten
Diese besondere Spezialität und die Qualität der Versorgung auf dem Gebiet der Endoprothetik durch navigierte Operationen und modernste Prothesentechnik haben offenbar nicht nur die Patienten und die Medien, sondern längst auch viele ärztliche Kollegen überzeugt. Deren Meinung war ganz entscheidend, denn als Experten auf ihrem Fachgebiet können natürlich andere Orthopäden und Unfallchirurgen oder eben Kinder- und Jugendmediziner die medizinischen Fähigkeiten ihrer Kollegen am besten beurteilen. Von Hillmann hatten sie offenbar eine sehr gute Meinung, sodass er sowohl in die Liste der rund 30 besten Kinder- und Jugendmediziner als auch die 60 Ärzte umfassende Liste der besten Orthopäden und Unfallchirurgen kam. „Das ist eine große Ehre für mich und mein ganzes Team der Orthopädischen Klinik“, sagt Hillmann, der zudem „Wiederholungstäter“ ist. Denn bereits vor einem Jahr war Hillmann ebenfalls in beiden Rankings als einer der besten Ärzte Deutschlands gekürt worden.

Und noch ein Ingolstädter Name fällt in dem Ranking gleich doppelt und ebenfalls zum wiederholten Mal: Prof. Dr. Andreas Manseck, der Direktor der Urologischen Klinik, kam erneut unter die besten Ärzte. Als renommierter Urologe landete Manseck erneut in der Bestenliste in seinem Fachgebiet und kam zudem im Bereich Kinder- und Jugendmedizin als Spezialist für Harntraktfehlbildungen bei Kindern auf die vorderen Plätze. Auch er war bereits in mehreren Rankings wie dem des Nachrichtenmagazins „Focus“ unter den besten Ärzten Deutschlands.
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