Ein Verfallsdatum für den Führerschein soll es laut einer EU-Richtlinie nun ab Januar 2013 geben. Wie "Auto Bild" berichtet, ist ab diesem Zeitpunkt eine neue Fahrerlaubnis nur noch 15 Jahre gültig und muss danach erneuert werden. Einen Test der körperlichen und geistigen Fähigkeiten soll es dabei aber nicht geben.
Mich würde nun interessieren was ihr davon haltet ?
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D.h. jedes Jahr müssten durchschnittlich 1/15-tel aller Führerscheinbesitzer Europas für -sagen wir mal 40 Euro- sich eine neue EU-Fahrerlaubnis abholen?! Gute Idee, wirtschaftlich. Wieviel Geld mag das wohl sein ?
... z. Zt. tagt der alljährliche Verkehrsgerichtstag (oder so ähnlich) in Goslar. Dort wird dieses Thema von den Verkehrsrichtern erörtert und dem Gesetzgeber eine Empfehlung für die Umsetzung einer solchen Richtlinie gegeben. Laut heutiger Radiomeldung wird es am Freitag auch eine Pressemitteilung darüber geben. Bin mal gespannt was da so alles auf uns zukommt ...
PS:
In einigen Europäischen Ländern gibt es bereits für ältere Menschen (ab 50+?) Führerscheine auf Zeit. So kommt es vor, dass z.B. bei chronischen Blutdruckproblemen, Diabetes etc. die Fahrerlaubnis nicht verlängert wird. Besonders scharf werden dort die Berufskraftfahrer kontroliert.
Also das ist wiedermal so ein Einfall .... Was soll denn das? Wenn man mit 18 seinen Führerschein macht, ist der erneuerungsbedürftig wenn man 33 ist, hmmm... Dann ist man 48 und nach weiteren 15 Jahren ist man 63. -
Naja, Test hin und her. Hier und da ist er schon angebracht. Und generell ein MHD ist so schlecht gar nicht. Ausweis und Pässe laufen ja auch ab. Und nach 15 Jahren, zumindest ab einem bestimmten Alter ist das nicht von der Hand zu weisen, dass Berechtigung besteht. Vielleicht sollte man dann eine Fahrstunde absolvieren müssen? Die dann diskutiert wird?
Und Tests verlangen ab 66 Jahre...
Und ne Verlängerung zu genehmigen ohne Test ist fast wie Pillen verschreiben, obwohl der Arzt Dich gar nicht gesehen hat.
ich habe mit 18 Jahren meinen Führerschein für Auto und Motorrad erworben. In den 80er Jahren habe ich selber meinen 3 Kindern das Fahren mit einer Einzelausbildungserlaubnis von 1987 beigebracht, später wurde die ersatzlos gestrichen. Ich würde eine Laufzeit von 10 Jahren für gerecht halten. Es dürfte danach aber keine neue Prüfung abverlangt werden, vorgeschrieben sollte dann eine überprüfbare Teilnahme an einer Fahrschule sein, natürlich auch eine ärztliche Untersuchung beinhalten. Ab dem 60ten Lebensjahr müsste man diese Intervalle auf 5 Jahre verkürzen, und eine körperliche Untersuchung beinhalten.
Begründung: Es gibt so viele Führerscheinbesitzer, die im laufe der Jahre den Anforderungen der Theorie nicht mehr genügen, auch sollte ein Gesundheitszeugnis dann Voraussetzung sein. Kosten dürften aber nur sehr gering sein. Auch ich habe im Alter schon einige Problemchen, die ich aber mit Erfahrung und Umsichtigkeit wettmachen kann, wie lange das noch so ausgeglichen ist, weiß der liebe Gott.
Wenn ich abstimmen müsste,... also ich glaube, ich würde für "Nein" stimmen
Hallo Andreas K , was halten Sie (hältst Du) denn davon???
offtopic und wirklich mal nur nebenbei gefragt: duzt man hier oder siezt man hier? Manchmal bin ich unsicher :-)
Ich schlisse mich dem Beitrag von Herrn Meirich an, das ganz ist nur Geldmacherei. Eigentlich fehlt eine Bürgerinitiative die erwirkt das es eine besitzstands reglung gibt, da in meiner Fahrerlaubnis steht das sie unbeschränkt gültig ist .
Für eine Schulungspflicht alle paar Jahre (wegen der geänderten Regelungen, etc.) wäre ich auch, wenn sie nicht zu teuer wird - eine Prüfung(sbestehungspflicht) lehne ich ab.
Für eine Prüfung der körperlichen und geistigen Fähigkeiten (z.B. Seh- und Hörtest) alle paar Jahre wäre ich auch (und wer durchfällt, verliert halt den Lappen).
Komplett erneuern ist m.E. überflüssig. Da bringt es sicher mehr, wenn man gegen die schlimmsten Vergehen (Saufen, Rasen, Telefonieren, Kiffen, Dunkelrotfahren, Drängeln u.ä.) direkter, häufiger, drastischer und schmerzhafter vorgehen würde.
bez.
"Für eine Prüfung der körperlichen und geistigen Fähigkeiten (z.B. Seh- und Hörtest) alle paar Jahre wäre ich auch (und wer durchfällt, verliert halt den Lappen)."
Gehörlose dürfen auch den PKW Führerschein erwerben daher dürfte der Hörtest nicht teil der Prüfung sein.
...und was macht der Berufstätige (Pendler), wenn er kein Auto mehr fahren darf, weil man ihm den Führerschein abgenommen hat? Muss er dann kündigen? Oder bekommt er dann Rente?
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Karl Lagerfeld auf die Frage....
...weshalb er keinen Führerschein besitzt und auch kein Handy hat...:
"Autofahren und Handy ist doch nur was für's Personal !"
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