Weihnachtsbesuch aus der Partnerstadt Valeggio s.M.

Die Komitees aus Ichenhausen und Valeggio trafen sich gemeinsam zu einer vorweihnachtlichen Feier.
 
v.l.n.r.: 1. Bürgermeister Robert Strobel, Maria Brendemühl, Rektorin Eva Gantner, Rektorin Silvana Zamboni, Assessore Simone Mazzafelli, Präsidentin Bruna Bigagnoli, Assessore Anna Paola Antonini, 2. Vorstand Karl Heinz Schiller
Zum traditionellen Weihnachtstreffen besuchte am Wochenende eine Delegation aus der italienischen Partnerstadt Valeggio Ichenhausen.

Präsidentin Bruna Bigagnoli, Stadträtin Assessore Anna Paola Antonini und Stadtrat Assessore Simone Mazzafelli überbrachten die Grüße von Bürgermeister Angelo Tossoni und hatten natürlich auch wieder im Gepäck den italienischen Weihnachtskuchen Pandoro im Gepäck.

Seit wenigen Monaten erst gewählt, war es für Assessore Anna Paola Antonini der erste Besuch in ihrem neuen Amt. Sie hat von Assessore Simone Mazzafelli das Resort Partnerschaften übernommen. Erste Eindrücke von Ichenhausen hat sie schon vor Jahren als Teilnehmerin beim Jugendaustausch gewonnen.

Karl Heinz Schiller, der Sprecher des Partnerschaftskomitees Ichenhausen-Valeggio hat für die Freunde aus Valeggio eine typisch schwäbische vorweihnachtliche Feier organisiert, die von der Ichenhauser Stubenmusik umrahmt wurde. Dazu gehörte auch der Nilolaus-Besuch, ein Brauch, den die italienischen Gäste nicht kennen. Dort gibt es kleine Geschenke für die Kinder am 13. Dezember, dem Gedenktag der hl. Lucia.

In seiner Doppelfunktion als 1. Bürgermeister und 1. Vorstand des Partnerschaftsvereines Ichenhausen begrüßte Robert Strobel die italienischen Gäste und stellte fest, dass es für die Städtepartnerschaften, die wir als Ichenhauser pflegen, ein sehr erfolgreiches und gedeihliches Jahr war. Städtefreundschaften über derart lange Zeit lebendig zu erhalten gelingt nur, wenn viele Menschen beständig daran arbeiten, diese Verbindungen zu pflegen und auszubauen. Sehr wichtig ist dabei die Einbeziehung der Jugend. Ganz besonders freute sich Strobel auch, dass mit Altbürgermeister Walfred Kuhn, Landrat Hubert Hafner und Bürgermeister a.D. Hans Klement alle Ichenhauser Bürgermeister anwesend waren, die die Partnerschaft mit Valeggio gegründet und begleitet haben.

Am Ende seiner Rede sagte Robert Strobel: Zum Schluss möchte ich an unsere Freunde aus Italien ein geflügeltes deutsches Wort zitieren. In Deutschland heißt es landläufig: „Berlin ist eine Reise wert.“ Wir aber wissen: „Valeggio ist jedes Jahr eine Reise wert.“
Ich freue mich schon jetzt auf unsere nächste Fahrt nach Valeggio.

Wie erfolgreich Jugendbegegnungen sind, zeigt der parallel stattgefundene Austausch der Hans-Maier Realschule Ichenhausen mit der Scuola Media aus Valeggio. Als kleines Pflänzchen mit nur 4 Schülerinnen und Schüler startete man im Jahr 2008. Dieses mal kamen 37 Schülerinnen und Schüler nach Ichenhausen und 60 wären gerne mitgefahren, wie Schuldirektor Agostino Falconetti berichtete. Dieser Schüleraustausch ist eine wahre Erfolgsgeschichte betonte 2. Vorstand Karl Heinz Schiller und dies vor allem dank dem jahrelangen Engagement von Ehrenpräsidentin Gerda Haugg und den beiden Rektorinnen Eva Gantner und Silvana Zamboni.

Es gehört schon viel Mut dazu, in ein fremdes Land, zu einer fremden Familie mit all den Sprachproblemen zu reisen, betonte Assessore Anna Paola Antonini und Präsidentin Bruna Bigagnoli sagte wie wichtig diese Begegnungen sind, um die Städtepartnerschaft Ichenhausen-Valeggio auch in Zukunft so lebhaft zu gestalten.

Damit es auch im nächsten Jahr erfolgreich weiter geht, war es deshalb am Ende des Besuches selbstverständlich, dass man gemeinsam erste Pläne für die Begegnungen im Jahr 2015 machte.
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