Sonntagsöffnung in der ehemaligen Synagoge Ichenhausen
Ichenhausen: Haus der Begegnung | Am 25.7.2010 hat das "Haus der Begegnung", besser bekannt als Ehemalige Synagoge Ichenhausen, wieder seine Pforten geöffnet.
Jeden 4. Sonntag im Monat, von März bis Oktober, hat das "Haus der Begegnung" von 13.30 Uhr - 17.00 Uhr geöffnet und auch der jüd. Friedhof kann bei guter Witterung von 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr besichtigt werden.
Es werden auch Führungen angeboten und seit kurzem kann man in der Ausstellung "Juden auf dem Lande" bestickte Torawimpeln (hebräisch "mappot") bestaunen.
Sie stammen aus dem Zeitraum zwischen 1652 bis 1784.
Die Wimpel wurden meistens von Frauen der nahen Verwandschaft des Knaben aus dem Tuch gefertigt, auf dem dieser bei der Beschneidung gelegen hatte. Dieses Leintuch wurde in Streifen zertrennt, aneinander gefügt, sodaß sie ein langes Band ergaben.
Dann wurde es kunstvoll bestickt und gewöhnlich beim ersten Besuch des Kindes in der Schul (Synagoge) dorthin gebracht, wo es dann um eine Heilige Rolle gewickelt wurde, als Realsymbol der Beziehung zwischen dem Kind und Gott bzw. Seiner Tora.



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