Das Hurlacher Schloss - ein beliebtes Denkmal

Mitarbeiter der Schlossgemeinschaft und die Neuburger Hoftänzer Bild: A. Gun
 
Ökumenischer Gottesdienst Bild: A.Fietz
Hurlach: Schloss Hurlach |

Hoftänzer, Greifvögel und eine Hof-Einweihung sorgten für ein denkwürdiges Schlossfest

In diesem Jahr begann das Hurlacher Schlossfest am bundesweiten Tag des offenen Denkmals (11.9.) mit einer besonderen Akzentsetzung: Zum ökumenischen Einweihungs-Gottesdienst waren die Besucher über die sanierte Schlossauffahrt gekommen und hatten im neu gestalteten Schlosshof auf den Bänken Platz genommen. Damit stand das kürzlich abgeschlossene Sanierungsprojekt im Fokus des diesjährigen Denkmaltages; im Gottesdienst regte vor allem das unlängst aufgestellte Kreuz, das von einer Weltkarte umrahmt wird, die Gedanken an. Sowohl Stefan Münch, der Schöpfer dieses Kunstwerks, als auch der Architekt Wolfgang Walcher und der Bauleiter Helmut Rösl nahmen an der Einweihung teil. Das Hurlacher Schloss wird seit über 40 Jahren von der internationalen christlichen Gemeinschaft “Jugend mit einer Mission e.V.” (JMEM) für Schulungszwecke und für Veranstaltungen verschiedener Art genutzt. In seiner Predigt bezeichnete Frank Bauer von JMEM das Kreuz als "das Herzstück" des christlichen Glaubens und erläuterte dessen zentrale Bedeutung; die Segnung wurde vom katholischen Pfarrer Johannes Huber und dem evangelische Pfarrer Stephan Ranke vorgenommen. Eine internationale Band von Mitarbeitern der JMEM-Schlossgemeinschaft gestaltete den Gottesdienst musikalisch.

Danach lief das beliebte Fest rund um das Hurlacher Schloss schon auf Hochtouren. Für die Mitarbeiter am Willkommensstand war es gar nicht einfach, die vielen Gäste zu zählen, aber am Ende des Tages stand fest, dass tatsächlich über 1950 Gäste das Schlossfest besucht und damit einen neuen Rekord aufgestellt hatten.

Das bunte und reichhaltige Programm lud einmal mehr zum Verweilen im Schlossgarten ein. Die Renaissance-Gruppe “Neuburger Hoftänzer” mit ihren prunkvollen Kostümen beeindruckten durch die sorgfältig choreographierten Tänze. Während des Tages nutzten 360 Besucher die Gelegenheit, sich einer der Schlossführungen anzuschließen, um mehr über das etwa 400 Jahre alte Fugger-Schloss und seine heutige Nutzung als ökumenisches Schulungszentrum zu erfahren. Besonders informativ waren die Erläuterungen der Falknerin Edith Stephan, die gemeinsam mit ihrer Tochter ihre beiden "Stars", einen Falken und einen Uhu, präsentierte; leider musste die vorgesehene Flugvorführung wegen des hohen Geräuschpegels ausfallen. Bei der Lesung aus den Tagebüchern des ehemaligen Schlossbewohners Sebastian von Pemler (1718 - 1772) kamen Fans von Geschichten auf ihre Kosten.

Für das leibliche Wohl der Gäste gab es nicht nur deftiges Essen, sondern auch ein vielfältiges Angebot an internationalen Gerichten, zubereitet von Mitarbeitern der JMEM-Schlossgemeinschaft. Viele Besucher bummelten gerne an Marktständen vorbei, um das eine oder andere Mitbringsel zu erwerben. Der Ritt auf dem Kamel war ein durchaus beliebter Zeitvertreib und die Kinder hatten Spaß beim Ballonmann, beim Kinderschminken und in der Hüpfburg. Nicht zu vergessen die musikalische Untermalung des Schlossfestes: Die Hurlacher Blaskapelle brachte gute Stimmung in den Biergarten, Schlossmusiker ließen irische Klänge ertönen, Kinder des Kindergartens “Farbenfroh” sangen Lieder und die Band “Sunny Side Quintett” lies den Nachmittag beschwingt ausklingen.
1
3
Diesen Mitgliedern gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.