Schlachter mit Frau; Der erste Schritt ist vollzogen...
Hausschlachtungen waren in der Nachkriegszeit noch mit Traditionen behaftet.
Wenn das Schwein am Haken hing, wurde der 1. Schnaps getrunken.
Hier 3 Fotos einer Schweineschlachtung.
Der Schlachter mit Frau, der Besitzers mit Frau, sowie der Fleischbeschauer, der das Fleisch freigeben mußte, was mit Stempeln auf dem Fleisch bestätigt wurde.
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Ich habe mich immer gewundert, wie unbekümmert bei Hausschlachtungen zgeschaut haben. Ich verfolgte dieses Spektakel immer aus sicherer Entfernung mit einem mulmigen Gefühl im Bauch ...
am schönsten war das Fleisch aus der Kochkessel, wenn abends nach dem Schlachten gemeinsam gegessen wurde.
Wie Günther schon schrieb, es gab ziemlich fettes Fleisch und fette Wurst.
Günther, die "Kerne" waren oder sind Drüsen aus dem Backenbereich des Schweinekopfes.
Manch einem wird es den Magen umdrehen, aber wie heißt es so schön?
Was der Bur nicht kennt, daß fritt er nicht.
LG Günter
@ Gertraude,
das mußten wir auch und den Fleischwolf drehen, wenn die Wurst zerkleinert wurde, war ebenfalls unsere Aufgabe.
Der Fleischwolf der Hausschlachter hatte ein großes Rad, da war der Kraftaufwand nicht so groß.
Man wußte später aber trotzdem, was man getan hatte.
LG Günter
@ Günther,
ein lebhafter und treffender Beitrag, den Du veröffentlicht hast. Nur ist es wohl nicht jedermanns Sache Platt zu lesen und zu sprechen.
Ich fand es Klasse.
Gruß Günter
Schöne Erinnerungsfotos.
Als kleines Mädchen habe ich solche Schlachtungen bei Verwandten auf dem Bauernhof erlebt. Ich habe, genau wie Axel, aus sicherer Entfernung dem Geschehen beigewohnt.
Die Tiere hatten wenig Stress und keine langen Transporte.
@Axel,
@Nicole,
das töten der Tiere, war auch mir ein Gräul, aber man kannte es ja nicht anders und wenn es "um die Wurst" ging, nimmt man schon einiges in Kauf.
LG Günter
PS Mein Pünktchen wuselt immer über die Tastatur und verursacht Konzentrations,- und Schreibfehler.
Wer heute an den Theken der Frischfleischabteilung in Supermärkten steht, der ahnt nichts von der Arbeit bei der Schlachtung von Schweinen in früherer Zeit. Durch diese Schlachtungen wurde es für die Hausfrau wieder einfacher etwas auf den Tisch zu bringen.
> "Wer heute an den Theken der Frischfleischabteilung in Supermärkten steht, der ahnt nichts von der Arbeit bei der Schlachtung von Schweinen in früherer Zeit"
Eben - und auch nichts von Schlachtung in heutiger Zeit.
@ Andreas
es sollte öfter gezeigt werden, wie heut geschlachtet wird, vielleicht würden dann mehr Menschen weniger respektlos mit dem Verbrauch und Verzehr und Entsorgung von Fleisch umgehen.
@ Reinhold
Du bringst die kleinen Knappwürste in Erinnerung. Stimme im vollem Umfang zu, ich war immer stolz, wenn ich so ein Würstchen für mich bekam. Und gut geschmeckt haben sie allemal.
Gruß Günter
Wer kennt noch die Geschichte
von der kleinen Raupe Nimmersatt?
Dieses wilde Durcheinander im Bauch, das die kleine Raupe in sich hineinschaufelte. Anfangs noch ganz gesund mit...
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