CSU-Stammtisch mit 1. Bürgermeisterin

Die 1. Bürgermeisterin ursula Mayer diskutiert mit den Bürgern
Höhenkirchen-Siegertsbrunn: Alter Wirt Höhenkirchen | Wir reden mit Ihnen!


Unter diesem Motto fand am 4. Juli im Alten Wirt Höhenkirchen ein Infotreff der CSU Höhenkirchen-Siegertsbrunn mit der 1. Bürgermeisterin Ursula Mayer und CSU-Gemeinderäten statt. Die Bürgermeisterin berichtete anfangs über die aktuellen Themen in unserer Gemeinde. Anschließend eröffnete der Vorsitzende Roland Spingler die Diskussionsrunde für die Mitglieder und Gäste. Breiten Raum nahmen in dieser Diskussion insbesondere die Themen „Flüchtlingsunterbringung“ und „Kinderbetreuung“ ein. Die Bürgermeisterin berichtete, dass die Feel-Home-Häuser fertiggestellt seien und die Abnahme durch den Landkreis kurz bevorstehe. Der Bezug erfolge voraussichtlich Ende Juli. Nachdem die Flüchtlingszahlen nach unten korrigiert werden konnten, besteht grundsätzlich die Möglichkeit, eines der vier Häuser nicht mit Flüchtlingen zu belegen, sondern dort die Security unterzubringen und Sozialräume zu schaffen. Auch die Möglichkeit, Obdachlose unserer Gemeinde aus dem Wohnwagendorf dorthin umzusiedeln, wird geprüft. Allerdings liegt letztendlich die Entscheidung beim Landkreis. Sorge bereitet Frau Mayer die Kinderbetreuung. Man habe zwar die Räumlichkeiten geschaffen, könne aber nicht alle Elternwünsche aufgrund des Mangels an Erziehern und Pflegern erfüllen. Lediglich der Gemeindekindergarten in Siegertsbrunn ist personell voll besetzt. Ähnliche Schwierigkeiten werden allerdings aus allen Kommunen berichtet. Die Bürgermeisterin berichtete über die derzeit laufenden Gespräche mit dem MVV. Zum einen will der MVV eine weitere Bushaltestelle am Bahnhof einrichten. Dem Wunsch, Busse aufgrund des Rückstaus in der Bahnhofstraße wieder durch die Esterwagnerstraße zu leiten, steht sie nicht positiv gegenüber. Aufgrund der Straßenenge sind 45 zusätzliche Fahrten täglich in dieser Straße nicht zumutbar. Am Laufen sind auch Gespräche über einen Ausbau der S-Bahn-Überführung in der Luitpoldstraße. Eine Brückenverbreiterung zur Ertüchtigung der Luitpoldstraße wäre aus Sicht unserer Gemeinde zu begrüßen, wird aber von Hohenbrunn nicht unterstützt. Mittlerweile ist auch der Landkreis eingeschaltet. Mit dem Baubeginn der lange geplanten S-Bahn-Unterführung für Fußgänger und Radfahrer auf der Höhe der Arnikastraße ist frühestens 2018 zu rechnen. Im selben Jahr ist nach jetzigem Stand auch der frühestmögliche Baubeginn für das Familienzentrum auf dem ehemaligen Ruf-Gelände. Hoffnungen für eine schnellere Umsetzung bestehen laut 1. Bürgermeisterin beim Gewerbegebiet Siegertsbrunn-Nord. Hier könnte es schon nächstes Jahr losgehen. Angesprochen wurden auch der geplante Kreisverkehr an der Münchner Straße und die Einmündung an der Friedenseiche. Der Kreisverkehr könne nun in Planung gehen, nachdem die dort gelegenen Schrebergärten im Laufe des 3. Quartals nach Siegertsbrunn verlegt werden. Die Einmündung an der Friedenseiche wurde vom Straßenbauamt zusammen mit der Polizei als Unfallschwerpunkt eingestuft und daher mit Stopp-Schildern geregelt. Umbaupläne werden derzeit zusammen mit dem Arbeitskreis „Ortsentwicklung und Mobilität“ der Zukunftswerkstatt ausgearbeitet.
Abschließend wurden noch die Themen „Windenergieanlagen“ und „Naturbad“ angesprochen. Grundsätzlich haben Investoren Interesse an der Errichtung von Windkraftanlagen im Höhenkirchner Forst; die Realisierungschancen sind aufgrund der niedrigen Windhöfigkeit aber gering. Als Standort für das gewünschte Naturbad ist derzeit das Biotop hinter dem Bauhof im Gespräch. Eine Verwendbarkeit hängt jedoch vom Ergebnis der Probebohrungen ab, die der Naturbad-Verein noch auf dem Gelände, das früher eine Kiesgrube war, durchführen muss.
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