Ausgezeichnet: Berufsfindungsangebot des Technikzentrums "Berufsparcour®" erhält NiBB-Innovationspreis

Ausgezeichnete Berufstests für alle Altersstufen bietet der "Berufsparcour®" des Technikzentrums. Als Beispiel hier einer der Tests für das Berufsfeld "Soziales": Geprüfte Kinder wissen die altersentsprechenden Fähigkeiten von Kleinkindern (fast) immer besser einzuordnen als der Fotograf des Bildes, der schon beim ersten daneben gelegten Stein nicht so ganz richtig lag. Und fraglich ist auch, ob Radfahren schon etwas für Kleinkinder im Alter von zwei Jahren ist. (Foto: Prof. Dr.-Ing. Reinhard Spörer)
 
Freuen sich riesig über den NiBB-Innovationspreis fürs Technikzentrum Minden-Lübbecke (v.l.): Achim Post MdB, Inge Howe MdL NRW, Anette Werdin (Vorstand Technikzentrum), Rolf Thiemann, Ortsvorsteher von Südhemmern, Preisträgerin Karin Ressel, Laudator Prof. Dr.-Ing. Reinhard Spörer (NiBB) und Heinz Gramann, stv. Bürgermeister des Ortes Hille. (Foto: Michaela Meyer, Technikzentrum)
 
Prof. Dr. Reinhard Spörer verliest die Urkunde zum NiBB-Innovationspreis an Karin Ressel, Geschäftsführerin des Technikzentrums. (Foto: Michaela Meyer, Technikzentrum)
Hille: Technikzentrum Minden-Lübbecke e.V. | Homepage.

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Ausgezeichnet:
Berufsfindungsangebot des Technikzentrums Minden-Lübbecke

Geschäftsführerin Karin Ressel nimmt
den NiBB-Innovationspreis in Hille entgegen



Hille. – In den Kreis prominenter Preisträger wie Prof. Dr. Hans Küng, Ranga Yogeshwar und Jean Pütz wurde am 7. Dezember 2015 Frau Karin Ressel, Geschäftsführerin des Technikzentrums Minden-Lübbecke e.V., zusammen mit Ihrem Team durch eine Preisverleihung aufgenommen: Frau Ressel hat die Idee der praxisorientierten Berufsfindung so anschaulich und selbsterklärend umgesetzt, dass sie jetzt den Innovationspeis des Netzwerkes innovativer Bürgerinnen und Bürger NiBB in den Veranstaltungsräumen dieses Technikzentrums in Hille/Ortsteil Südhemmern entgegennehmen konnte.

Prof. Dr. Reinhard Spörer aus Langenhagen, Botschafter des NiBB-Netzwerkes, erläuterte in der Laudatio vor der Preisübergabe auf Frau Ressel die Gründe für die Auswahl des Preises: Spielerisch und an vielen berufsbezogenen kreativen Objekten können Kinder und junge Leute in einem Parcour vor Ort in der umgebauten früheren Zigaren ihre Fähigkeiten und Neigungen für unterschiedliche Berufsfelder selber erproben und gezielt auswerten.

Praxisorientierte Berufsfindung
im Berufsparcour®


Alle Berufsfindungs-Objekte sind transportabel, daher kann das Team des Technikzentrums die Experimente zum Beruf auch in Kindergärten und Schulen in ganz NRW und darüber hinaus einsetzen. Den Innovationspreis erhielt Frau Ressel jedoch nicht nur für die Praxisorientierung ihrer Arbeit, sondern auch für die beeindruckend großen Zahlen: Zusammen mit 1.100 Schulen und in Kooperation mit 3.800 Unternehmen konnten bereits 780.000 Jugendliche ihren Weg in den Beruf selber erproben.

Weitere Unterstützung zugesagt

Diese gezielte Heranführung an die idealen Berufe im Berufsparcour® des Technikzentrums hoben auch die Gäste der Verleihung als hilfreich für Kinder, Eltern, Schulen und Kindergärten hervor: Frau Inge Howe MdL NRW und Herr Achim Post MdB betonten nicht nur die Wichtigkeit der Förderung der Jugend, sondern boten auch ihre weitere kräftige Unterstützung für diese wichtige Funktion an. Auch die Vertreter der lokalen Politik, der stv. Bürgermeister von Hille, Herr Heinz Grannemann, und der Ortsvorsteher des Ortsteiles Südhemmern der Stadt Hille, Herr Rolf Tiemann, betonten die Wichtigkeit dieser Institution mit ihrem Selbstfindungsangebot für einen besseren Start in den passenden Beruf, auch unter dem Aspekt, dass diese Institution in ihrem Ort ihre Wirkungsstätte gefunden hat.

Spendengelder für den weiteren Ausbau erbeten

Frau Annette Werdin vom Vorstand des Technikzentrums Minden-Lübbecke e.V. freute sich besonders über die Ehrung der Institution, deren zahlreiche Kurse bereits voll ausgelastet sind. Diese werden zurzeit zum Teil aus öffentlichen Mitteln der Agentur für Arbeit und aus Berufsfindungsgeldern des Landes NRW finanziert. Zum größten Teil erfolgt die Finanzierung jedoch ohne staatliche Mittel, nämlich über kleine und große Spenden von Privatpersonen, aber auch namhafter Stiftungen von BP, Lux und Wehrhan. Um das Angebot des Berufsparcours weiter ausbauen zu können, würde sich der Vorstand dieses Technologiezentrums über weitere Unterstützung in Form von Materialien jeglicher Art und über neue Spenden freuen.

Weitere Angaben:
http://www.Technikzentrum-Minden-Luebbecke.de und http://www.NiBB.de.

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NiBB:
Netzwerk unabhängiger Bürgerinnen und Bürger


Das im Jahr 2000 von Dipl.-Ing. Patent-Ing. Hans-Georg-Torkel gegründete Netz innovativer Bürgerinnen und Bürger (NIBB) ist ein virtueller Zusammenschluss engagierter, kompetenter und innovativer Menschen. Jeder, der diese Potentiale in sich spürt, darf sich dem NiBB zugehörig fühlen. Projektgruppen, Firmen, Vereine und Institutionen sind gleichermaßen angesprochen.
Dieses Netzwerk verleiht seit 2000 jährlich drei Innovationspreise an innovative Bürgerinnen und Bürger sowie Institutionen.

Die NiBB-Preisträgerinnen und -Preisträger:

2015
 Karin Ressel und ihre TalentWerkstatt, Kategorie Bildung, Innovationen
 Dipl.-Ing. Joachim Bader, Deutscher Erfinderverband, Kategorie Neuheitenentwicklung
 Dipl.-Wirtschaftsingenieur (FH) Günter Korder, it's owl, Kategorie Wirtschaft und Netzwerk
 Erich Welschehold, Pädagoge & Lehrer Naturwissenschaften, Kategorie Lehre

2014
 Alexander Graf Matuschka, Kategorie Wirtschaft, Bildung
 Arche Noah Essen und der Initiativkreis Religionen in Essen e.V., Kategorie soziale Innovationen
 Juniorschule Essen, Kategorie soziale Innovationen

2013
 Dr.-Ing. Markus Fohr, Kategorie Wirtschaft, Erfindung (Lahnstein)
 Dipl.-Ing. OStR Johannes Paulussen, Kategorie Technik-Kunst, Erfindung (Neuss)
 Prof. Dr.-Ing. Reinhard Spörer, Kategorie Bildung, Wissenschaft (Soest)

2012
 Dipl.-Kfm Christiane Kersting, Kategorie Film, Bildung, (Frankfurt)
 Dipl.-Ing. Hans Diedrich Kreft, Kategorie Erfindung, (Hamburg)
 StD Günther Bergmeier, Kategorie Wirtschaft, Soziales, (Ingolstadt)

2011
 Karen Markwardt, Kategorie Film, Bildung
 Branka Kolar Mijatovic Kategorie Erfindung, Bosnien-Herzegowina
 Ellen Brinkhege, Kategorie Wirtschaft, Soziales, Niedersachsen

2010
 Erich Welschehold, Kategorie Bildung, Technik, Niedersachsen
 Lydia Zetl, Kategorie Wirtschaft, Erfindung, internat. Erfindermesse IENA
 Prof. Dr. Mladen Karic, Kategorie Bildung, Europa, Bosnien-Herzegowina
 Dr. Dr. Gert Mittring, Delphischer Rat Deutschland, Kategorie soziale Innovation

2009
 Dr. Michael Gude, Technologie und Soziales, Köln
 Joachim Lerch, Bildung und Technik, (Freiburg)
 Jörg Rühenbeck, Bildung, Kunst und Kultur, Düsseldorf
 Judith Thiel und Erich-Kästner-Schule (KIT-Medienpreis), NRW
 Nicole Rauscher (KIT-Medienpreis), Baden-Württemberg

2008
 Prof. Dr. Oliver Scheytt, Kunst und Kultur
 Dipl.-Ing. Ulrich Turck, Technik und Soziales
 Sven Reinhardt (KIT-Medienpreis), Sachsen

2007
 Ranga Yogeshwar, Bildung und Naturwissenschaften
 Prof. Dr. Helge Cohausz, Innovation und Erfinderwesen
 Dr. Theodor Wanner, Technik und Innovation
 Ralf Schmidt und Klaus Walth, Firma Solarklar (KIT-Medienpreis NRW )

2006
 Bigi und Dr. Franz Alt, internationale soziale Innovation, Baden Baden
 Hans Farina, Firma Sick, Wirtschaft und Bildung, Freiburg
 Klaus Dieter Trayser und Stiftung Plansecur, Wirtschaft, soziale Innovation
 Dipl.-Ing. Reiner Lemoine und Stiftung, Technik, soziale Innovation, Berlin
 Dipl.-Phys. Winfried Sturm (KIT- Medienpreis), Baden-Württemberg

2005
 Prof. Dr. Dr. Norbert Szyperski, Wirtschaft, Erfindungswesen
 Dipl.-Ing. Roland Mack, Wirtschaft, Technik, Bildung
 Jean Pütz, Wissenschaftsjounalist, Innovation, Bildung, Technik (Hobbythek)
 Dipl.-Ing. Georges Herrmann, Erfindungswesen
 Dipl.-Ing. Annette Bauer (KIT- Medienpreis), Baden-Württemberg

2004
 Prof. Dr. Dr. Franz-Josef Radermacher, Global Marshall Plan Initiative, Kategorie Wirtschaft, internationale soziale Innovation
 Reinhard Wiesemann, Unternehmer, Unperfekthaus Essen, Kategorie Wirtschaft, soziale Innovation
 Dipl.-Ing. Winfried Sturm, Lehrer des Jahres 2004 (Stern), Kategorie Bildung, Technik

2003
 Prof. Dr. Albert Popp, Biophotonik, Kategorie Gesundheit und Medizin der Zukunft
 Christian Kirsch, internationale Delphische Bewegung, Kategorie internationale soziale Innovation
 Richard Breuer, Gesundheit und Medizin der Zukunft

2002
 Dipl.-Kfm. Peter Hesse, internationale soziale Innovation
 Prof. Dr. Peter Dienel, Wissenschaft, soziale Innovation
 Dipl.-Ing. Rüdiger Theis, Wirtschaft
 StD Jochen Gottschaldt, Bildung, Technik

2001
 Prof. Dr. Hans Küng, Stiftung Weltethos, internationale soziale Innovation
 Dipl.-Ing. Dieter Kreft, Humatics, Wirtschaft, Wissenschaft
 Dipl.-Ing. Wolfgang Saus, Obertongesang, Musik, Gesundheit,
 Antea Refus und Team, Chemie, Jugend, Bildung

2000
 Prof. Dr. med. Pakdaman, Gesundheit und Medizin der Zukunft
 Dipl.-Ing. Friedrich Welcker, Erfindung (250 Patente), Lebenswerk
 Katja Hardenfels, Erfindung, Weltjahres-Erfinderin
 Ali Molla, Erfindung, soziale Innovation
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Dr. Reinhard Spörer aus Langenhagen | 08.12.2015 | 12:55  
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