Das Stadtmuseum Hildesheim im Knochenhauer-Amtshaus

Bäcker- und Knochenhauer Amtshaus am Markt in Hildesheim

Hildesheim: Knochenhaueramtshaus | In Hildesheim ist die Stadtgeschichtliche Sammlung des Roemer-Museums in den oberen Etagen des Knochenhauer-Amtshauses zu sehen.
Dienstag bis Sonntag kann man von 10 – 18 Uhr auch behindertengerecht mit Fahrstuhl die Ausstellungsräume im Fachwerkbau besichtigen.
Schwerpunkt der Ausstellung ist eine Darstellung vom Kaufmann, Sammler und Museumsgründer Wilhelm Pelizaeus. Der um 1900 in Kairo und Alexandria tätige Sammler machte Hildesheim zu einem bedeutenden Zentrum der Ägyptischen Forschung. Viele Mit-mach-Spiele, Mal-Schreib und Verkleidungsmöglichkeiten lassen den Besuch nicht langweilig werden. Selbst eine Hildesheimer Münze kann man sich prägen. Die „Rote 1“, die Strassenbahn die einst von Hannover nach Hildesheim fuhr kann man miterleben. Das Innenleben in dem Fachwerksgebäude ist also sehr interessant und es lohnt sich wirklich. Der Hildesheimer Silberfund, der im Original von den Preußen nach Berlin geholt wurde, ist auch als Kopie beeindruckend. Einzigartig ist auch der Blick aus den Fenstern auf den Hildesheimer Markt.
Am 11. September ist sogar anlässlich des 100. Museumsgeburtstages Eintritt frei.
Man kann durch die Gaststätte oder den Hinterhof hinein gehen. Im Eintrittspreis enthalten sind diese modernen elektronisch gesteuerten Sprachführer (Walk-Männer oder Audio-Guides auf neudeutsch), die man sich umhängen kann und die alles erklären können. Es ist aber in jeder Etage Festangestelltes und Ehrenamtliches Personal vorhanden, die einem gerne behilflich sind.
Und dann sind da noch ein paar Damenstrümpfe die eine Geschichte haben und der 22. März 1945. Aber schauen sie selbst.
Resümee: Das Museum ist klein aber fein, Schulklassen oder größere Gruppen sollten sich anmelden. Nach ein bis zwei Stunden, je nach Interessenlage kann man unten am Markt herrlich zu guten Preisen Essen, Kaffee trinken, Eis schlecken und das Treiben auf dem Markt in wunderbarer Kulisse genießen. Zum Parken des Autos kann ich die Parkhäuser der Andreas Passage empfehlen. Die sind auch kostengünstiger als in Hannover.

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6 Kommentare zum Beitrag
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Katja Woidtke aus Langenhagen am 31.08.2011 um 13:12 Uhr  
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Karl-Heinz Mücke aus Pattensen am 31.08.2011 um 15:02 Uhr  
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Günther Eims aus Sehnde am 31.08.2011 um 15:28 Uhr  
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Axel Haack aus Freilassing am 31.08.2011 um 16:16 Uhr  
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Carmen L. aus Pattensen am 31.08.2011 um 16:58 Uhr  
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Kurt Wolter aus Hannover-Bemerode-Kirchrode-Wülferode am 02.09.2011 um 20:18 Uhr  
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