Marburg: Gedicht (13)
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Poesie (3)
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Blauer Schmetterling
Flügelt ein kleiner blauer
Falter vom Wind geweht,
Ein perlmuttener Schauer,
Glitzert, flimmert, vergeht.
So mit Augenblicksblinken,
So im Vorüberwehn,
Sah ich das Glück mir winken,
Glitzern, flimmern, vergehn.
Hermann Hesse
... zugegeben, die Farbe des Schmetterlings passt leider nicht so ganz, aber so ist das im Leben auch mit den Fotomotiven: sie fliegen...
Schmetterling, Gedicht, Schmetterlinge, Poesie
Althergebrachtes aus der Romantik (1795 – 1840):
von Joseph Freiherr von Eichendorff
Winternacht
Verschneit liegt rings die ganze Welt,
ich hab´ nichts, was mich freuet,
verlassen steht der Baum im Feld,
hat längst sein Laub verstreuet.
Der Wind nur geht bei stiller Nacht
und rüttelt an dem Baume,
da rührt er seinen Wipfel sacht
und redet wie im Traume.
Er träumt von künft´ger Frühlingszeit,
von Grün...
Gedicht, Romantik, Wind, "2. Advent", Winternacht, Josepf Freiherr von Eichendorff
Was ist Advent?
Es ist Advent
und alles rennt.
Alle rasen wie verrückt
durch die Läden - voll geschmückt.
Hektik, Stress in allen Gassen,
überall sind Menschenmassen.
Es ist Advent
ein Lichtlein brennt.
Gemütlich ist´s bei mir zuhaus
ich mache alle Lichter aus
und sitz bei Kerzenschein,
mit einem Gläschen Wein.
Was ist Advent?
Kaum einer kennt ...
... noch die Geschicht von Jesus Christ,
das er...
Advent, Gedicht, Engel, Friederike Haack, Kerzenschein
Die Rache des Waldgeistes:
Es stand ein alter Apfelbaum jahrelang vor einem Haus;
er verlor immer mehr an Kraft und mit der Ernte war es aus.
Als er die Kettensäge sah, bettelte er vergebens,
ohne Gnade ging er nun den traurigen Weg allen Lebens.
Das Krachen und Splittern des Holzes hörte sich an, wie ein
Todesschrei.
Nun war es...
Natur, Gedicht, Humor, Lyrik, Poesie, Waldgeist
Mutterns Hände
Hast uns Stulln jeschnitten
un Kaffe jekocht
un de Töppe rübajeschohm -
un jewischt un jenäht
un jemacht un jedreht
... alles mit deine Hände.
Hast de Milch zujedeckt,
uns Bonbongs zujesteckt
un Zeitungen ausjetragen -
hast de Hemden jezählt
und Kartoffeln jeschält
... alles mit deine Hände.
Hast uns manches Mal
bei jroßem Schkandal
auch'n Katzenkopp jejeben.
Hast uns hochjebracht.
Wir warn...
Gedicht, Literatur, Muttertag
Marburg: Spiegelslustturm, Turm-Café | Literatur, Rock & Blues
Am Freitag, den 26.02. findet im Marburger Kaiser-Wilhelm-Turm (Spiegelslust) eine Lesung mit den Autoren Eike Schniebs aus Gladenbach und Joachim Hesse aus Frankenberg statt.
Die beiden heimischen Schriftsteller lernten sich im Herbst durch ihre erfolgreiche Teilnahme am Schreib-Wettbewerb für den zweiten Teil der lokalen Krimi-Sammlung "Lahn-Leichen - Stille Nacht, blutige Nacht" kennen.
Eike...
Gedicht, Lesung, Gladenbach, Frankenberg, Rock & Blues, FUSSBALLFAHRTEN, literatur marburg
Du warst so hilflos, schienst so klein
erdrückt unter dieser Situation
deine Augen guckten mich hilflos an
deine Körperhaltung flehte um eine Antwort,
doch ich konnte sie dir nicht geben.
Ich fühlte mich einsam,
doch du fühltest dich verlassen.
Du versuchtest stark zu sein,
wie du es dein ganzes Leben warst,
doch ich nahm es dir zum ersten Mal nicht ab.
Alles ging so schnell,
dass man nicht mal Fragen stellen...
Gedicht, Liebe, Lyrik, Trauer, Mann, Schmerz, Leid
18.10.2008
Was hat der denn ausgefressen?
Das Leben beginnt auf alle Fälle mit einer Zelle...
Bildnachweis:
Fotograf Kurt Michel / www.pixelio.de
.
Marburg, Gedicht, Humor, Kröte, Gefängnis, knast, Heinz, Zelle, Erhardt, Strolch
Das Leben ist schön, wenn ich morgens erwache
und es bleibt wunderschön,wenn ich das Frühstück mir mache.
Das Leben ist schön, wenn der Nachbar mich grüßt
und Zucker so köstlich den Kaffee versüßt.
Das Leben ist schön, wenn man nicht ständig klagt,sondern ab und zu auch mal Dankeschön sagt.
Es tut uns nicht gut, wenn hinter´m Rücken man tuschelt,
doch herrlich gut tut´s, wenn man sich in den Arm nimmt
und...
Gedicht, Zufriedenheit
Nach meinem ersten Urlaub auf Fuerteventura schrieb ich dieses Gedicht ! Sie ist meine Lieblingsinsel geworden !!!!!
Urlaub, Gedicht, Urlaubsfoto, Fuerteventura, Lieblingsinsel
Ein armer Ehegatte,
Der ohne seine Schuld
Die Höll' auf Erden hatte,
Ward endlich der Geduld
Nach langen Jahren müde,
Und schaffte schnell und klug
Sich vor dem Engel Friede,
Der ihn mit Fäusten schlug.
Sein Weib war bitterböse,
Die Tobsucht rief aus ihr,
Bey manchem Zankgetöse:
Ein Leides thu ich mir!
Ja ja, du Weiberhasser,
Du Teufel, der du bist,
Ich springe noch ins Wasser,
Wo es am tiefsten ist.
Sie...
Gedicht, Mittelalter, Böse Weiber
Die pubertäre Phase geht meistens schnell vorbei,
bei manchen dauert`s länger, bis sie sind davon frei.
Ein wesentliches Merkmal ist auch in dieser Zeit,
dass der Jüngling ist zum Räumen einfach nicht bereit.
Er muss in seiner Bude bald bauen einen Steg,
weil unten auf dem Boden liegt kreuz und quer im Weg:
Schuhe, Socken, Hemden, Hosen Taschen u. s. w.
um sie zu überwinden braucht er am Ende eine...
Gedicht, pubertät, ordnungssinn
Das Lächeln
Ein Fremder hat mir ein Lächeln geschenkt
an einem Regenmorgen.
Es streifte mein Herz, das angstvoll bedrängt
und linderte meine Sorgen.
Ich wollt es behalten, ich Egoist,
doch begriff ich, mit einem Mal heiter,
dass man in der Fülle großzügig ist
und ich gab`s an den nächsten weiter.
So trat es seine Wanderung an,
durch Straßen, Plätze und Gassen,
durch Omnibus, Tram und Untergrundbahn,
so...
Gedicht, Poesie, Lächeln, Reim
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