Fußball: SV Wilkenburg gewinnt "Krombacher-Kreispokal"

Das Orginal steht jetzt im Trophäenschrank des SV Wilkenburg: der "Krombacher-Kreispokal"
SG Mardorf/Schneeren - SV Wilkenburg 0:4 (0:2)

Eine tolle Mannschaftsleistung vollbrachte das Team des SV Wilkenburg im Finale des diesjährigen "Krombacher-Kreispokals". Trotz des Schocks angesichts des Todes ihres Mitspielers Robert Krage am vergangenen Sonntag war die Mannschaft von Trainer Andreas Fromme ganz auf das Finale fokussiert und gewann gegen die klassenniedrigere SG Mardorf/Schneeren - auch in dieser Höhe völlig verdient - mit 4:0 (2:0). Dennoch war ihr verstorbener Mitspieler durchaus gegenwärtig: beim Warmlaufen trug die Mannschaft eigens angefertigte T-Shirts mit Krages Foto, vor dem Spiel wurde zu seinen Ehren eine Schweigeminute abgehalten und beide Mannschaften liefen mit einem Trauerflor auf.

Im Spiel selbst dauerte es allerdings bis zur 32. Minute, ehe die als Favorit ins Spiel gegangenen Wilkenburger ihrer Favoritenrolle auch durch Zählbares gerecht wurden. Mehmet Yurtseven lief nach tollem Steilpass von Arne Focke allein auf das Mardorfer Tor zu, umspielte auch noch Torwart Malte Christensen und erzielte in aller Seelenruhe den 1:0-Führungstreffer für seine Mannschaft. In der 44. Minute war erneut Mehmet Yurtseven im gegnerischen Strafraum nur durch ein Foul zu bremsen. Rafael Niespor übernahm die Verantwortung und traf per Foulelfmeter Sekunden vor dem Halbzeitpfiff zum 2:0. Die 2. Halbzeit stand dann ganz im Zeichen von Mehmet Yurtseven: der an diesem Tag überragende Stürmer traf in der 68. Minute zunächst zum 3:0 sowie in der 89. Minute zum 4:0-Endstand. Da machte es auch nichts, dass einem weiteren Wilkenburger Treffer wegen vermeintlicher Abseitsstellung die Anerkennung verweigert wurde. Der Rest war Jubel und Kapitän Dennis Ulrich konnte aus den Händen des Vorsitzenden des NfV-Fußballkreises Hannover-Land, Fritz Redeker, und des Spielausschussvorsitzenden für Kreispokalspiele, Volkmar Grotheer, den begehrten "Krombacher-Kreispokal" in Empfang nehmen. "Unserer Mannschaft gebührt für die heute gezeigte Leistung tiefster Respekt. Sie hat heute zwar für ihren verstorbenen Mannschaftskameraden gespielt und dieses auch nach außen dokumentiert, aber mit dem Anpfiff der Partie ihren Fokus komplett auf das Finale gelegt und deshalb auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Ein dickes Lob gebührt aber auch unseren unterlegenen Gegnern der SG Mardorf/Schneeren, die ebenfalls mit einem Trauerflor aufliefen und sich nach dem Spiel als faire Verlierer erwiesen, sowie natürlich den Ausrichtern des TSV Kolenfeld, die diesem Spiel einen tollen und würdigen Rahmen verliehen", sparte Pressesprecher Martin Volkwein nicht mit Lob.


SG Mardorf/Schneeren:
Malte Christensen, Nils Tahn, Tim Grupe, Nils Kaldewei (ab 33. Minute Torben Wilmar), Lars Grupe (ab 65. Minute Niklas Banach), Jan Schwarze, Aleksandar Mastilo, Andreas Schneider (ab 46. Minute Robert Kernbach), Alexander Kowal, Tolga Türkkal, Arne Zgoda.

SV Wilkenburg:
Dominik di Figlia, Florian Janzhoff, Henrik Focke, Ben Weitemeier, Dennis Ulrich, Arne Focke, Yll Topalli, Marius Meister (ab 71. Minute Philipp Steinmann), Niklas Römgens (ab 86. Minute Marouane Sabir), Rafael Niespor, Mehmet Yurtseven (ab 90. Minute Jannik Höpner).


Torschützen:
0:1 Mehmet Yurtseven 32. Minute
0:2 Rafael Niespor (Foulelfmeter) 44. Minute
0:3 Mehmet Yurtseven 67. Minute
0:4 Mehmet Yurtseven 89. Minute
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