JU Hemmingen besucht Kernkraftwerk Grohnde

von Jan Dingeldey aus Hemmingen | am 17.03.2010 | 382 mal gelesen | 1 Kommentar | 0 Bildkommentare | 1 Bild

Auf Einladung des Stromkonzerns E.ON Kernkraf GmbH besichtigten die Jungpolitiker aus Hemmingen vergangene Woche das Kernkraftwerk Grohnde im Emmerthal.

Die 12 Besucher aus Hemmingen wurden mit einem politischen Vortrag begrüßt, an den sich eine politische und kontroverse Diskussion anschloss, in der sich die Hemminger vor allem über die Sicherheitsstandards deutscher Kernkraftwerke, über die Endlagerfrage, sowie über die Zukunftsfähigkeit der Kernenergie informierten.
Neben der politischen Komponente befassten sich die JU´ler aber auch mit der Technik und dem Aufbau eines Kernkraftwerkes. Der Leiter des Informationszentrums des Kernkraftwerkes wies seine Besucher in einem dreiviertelstündigen Vortrag in die Funktionsweise ein.

Das 1985 erbaute Kraftwerk hat 1997 den Weltrekord als größter Stromproduzent eines Jahres gebrochen. In den vergangen 25 Jahren wurden bereits mehr als 280 Mio. Kilowattstunden Strom in dem 345-mitarbeiterstarken Werk in der Gemeinde Emmerthal erzeugt.
Im Anschluss an die Diskussion gewährte die E.ON den Nachwuchspolitikern einen Einblick in den Hochsicherheitstrakt des Kernkraftwerks. „Es ist sehr spannend ein solches Kraftwerk und die dahinter stehende Technik näher kennen zulernen und von innen zu sehen. Wir sind bis zum Abklingbecken geführt worden“, so Ratsmitglied Dingeldey. Begleitet wurden die Hemminger vom Fraktionsvorsitzenden der CDU/FDP Gruppe in Hemmingen Ulff Konze und dem JU-Kreisvorsitzenden Tilman Kuban.

Es ist schon teilweise verwunderlich, dass überall über Möglichkeiten zum Schutze des Klimas nachgedacht wird, aber die sichere und vor allem saubere Kernkraft als Brückentechnologie verteufelt wird. Wir freuen uns sehr, dass die E.ON uns einen solchen, sehr interessanten Eindruck gegeben hat. Denn wir dürfen uns nicht nur freuen, dass der Strom immer da ist, sondern müssen auch verstehen wie aufwendig die Stromproduktion ist“ so Dingeldey abschließend.

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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen am 17.03.2010 um 15:55 Uhr  
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