Höchstmögliche Steigerung von Politikverdrossenheit! Junge Union kritisiert Schulleiterin Schönke wegen mangelnder Bereitschaft zur Politikbegeisteru

Großes Kopfschütteln haben die Äußerungen von KGS- Schulleiterin Schönke bei den Mitgliedern der Jungen Union Hemmingen (JU) ausgelöst.

Letztes Jahr wurde ein Angebot aller Ratsfraktionen verabschiedet, mit dem den Schülern mehr Einblicke in die Kommunalpolitik ermöglicht werden soll. So soll ein reger Austausch der Mandatsträger mit Schulklassen stattfinden und Schulthemen mit kommunalen Anliegen und Berührungspunkten verknüpft werden.

Schulleiterin Schönke wies nun dieses Vorhaben aufgrund überfüllter Lehrpläne und der mangelnden Spannung in der Kommunalpolitik als zu schwierig zurück und bat die Mandatsträger sich bei spannenderen Themen zu melden.

Dies ist für Rats- und JU-Mitglied Dingeldey nur eine faule Ausrede. Wer so als Vorbild für die Schüler agiert, darf sich nicht über fehlendes politisches Engagement und Desinteresse der Schüler wundern. Wenn Schulleiterin diese höchstmögliche Form von Politikverdrossenheit vorlebt, ist das Projekt in der Tat gescheitert.

Nach Ansicht von Dingeldey wäre es jedoch sehr einfach die unterschiedlichsten Themen mit den engagierten Mandatsträgern der Stadt Hemmingen zu bestücken. „Die Folgen der globalen Finanzkrise lassen sich ebenso, wie die Folgen und die Bekämpfung des Klimawandels auf die Stadt Hemmingen hinunter brechen, man müsse es eben nur wollen“, so Dingeldey.

Für den Vorsitzenden der Jungen Union Marc Schwertfeger ist das Argument der vollen Lehrpläne ebenso wenig nachvollziehbar. Es gibt immer Möglichkeiten externe Dozenten in den Unterricht zu integrieren und den Unterricht lebendig zu gestalten. „Für alles scheint Zeit, nur für so wichtige Dinge nicht", so Schwertfeger. Es gibt zahlreiche Ratsdamen und -herrn die an der KGS zur Schule gegangen sind. Gerne kommen diese an die Schule, da sei er sich sicher, so Schwertfeger und hofft nun auf die Aufgeschlossenheit der Lehrer.

Zumal es an der Ganztagsschule eine Leichtigkeit wäre Projekte mit unterschiedlichen Mandatsträgern anzubieten. Deshalb fordert die JU Hemmingen die Schulleiterin Schönke auf das Angebot ernst zu nehmen und gemeinsam mit der Schule und den Mandatsträgern den Schülerinnen und Schülern die Aufgaben einer Kommune und deren Politik näher zu bringen.

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Jan Petersen aus Laatzen am 06.05.2010 um 14:57 Uhr  
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